WM Ponyfahrer Minden – 100 Teilnehmer aus 13 Nationen

WM Ponyfahrer Minden - 100 Teilnehmer aus 13 Nationen WM Ponyfahrer Minden – 100 Teilnehmer aus 13 Nationen

Fabian Gänshirt als einziger Titelverteidiger am Start

In einer Woche starten die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer in Minden in Ostwestfalen. Dann fährt das erste Gespann in das Dressurviereck ein. Bis zum 20. August ermitteln die Ein-, Zwei- und Vierspänner mit Ponys ihre neuen Weltmeister. 100 Teilnehmer aus 13 Nationen werden an den Start gehen. In der Teamwertung kämpfen sieben Nationen um die Mannschaftsmedaillen. Die Niederländer sind Titelverteidiger, aber auch Vize-Weltmeister Deutschland hat sich in Minden die Goldmedaille zum Ziel gesetzt.

Die Einspänner-Konkurrenz ist mit 42 Teilnehmern am stärksten besetzt. Bei den Zweispännern werden 34 Fahrer und bei den Vierspännern 24 Fahrer antreten. Teams aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden und aus dem Gastgeberland Deutschland treten in Minden an. Eine Mannschaft setzt sich aus drei Einspännern, drei Zweispännern und zwei Vierspännern zusammen.

Titelverteidiger Gänshirt und Pony David in „sehr guter Form“

Der deutsche Einspännerfahrer Fabian Gänshirt (Lahr) und sein Pony David L ist der einzige Goldmedaillengewinner von 2015, der antritt, um seinen Titel zu verteidigen. „Fabian und sein Pony sind in sehr guter Form, sie haben in diesem Jahr bislang alles gewonnen“, so Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). Die Britin Anna Grayston, die bei den Pony-Zweispännern amtierende Weltmeisterin ist, nimmt in diesem Jahr nicht an der WM teil. Auch der Pony-Vierspännerfahrer Bram Chardon aus den Niederlanden, Sohn des erfolgreichen Großpferde-Vierspännerfahrers Ijsbrand Chardon, tritt nicht zur Titelverteidigung an. Seine Ponys werden aber sehr wohl nach Minden kommen, denn sie starten mit seiner Schwester Edith.

Trainingslager in Warendorf

Für Deutschland treten 21 Ponyfahrer an – je sieben Teilnehmer pro Anspannungsart. Zuvor kommen sie alle noch nach Warendorf zum Bundesleistungszentrum, denn dort findet von Donnerstag, 10. August, bis zur WM ein gemeinsames Trainingslager statt. „Das ist schon eine Herausforderung – ein Trainingslager und eine WM mit so vielen Teilnehmern“, so Cheftrainer Karl-Heinz Geiger, der für die Pony-Vierspänner zuständig ist. Unterstützung hat er von seinem Kollegen Wolfgang Lohrer (Meißenheim), Bundestrainer der Ein- und Zweispänner. Von Warendorf aus reist das Team dann gemeinsam am Montag in Minden an.

Nach der Verfassungsprüfung am Dienstag folgen drei Tage Dressur: Am Mittwoch absolvieren die Pony-Einspänner ihre Dressurprüfung, am Donnerstag die Pony-Zweispänner und am Freitag die Pony-Vierspänner. Am Samstag steht für alle Gespanne dann die zweite Teilprüfug – der Marathon – auf dem Programm. Acht Hindernisse, die von Parcourschef Jeroen Houterman aus den Niederlanden entworfen wurden, müssen in Minden möglichst schnell durchfahren werden. Das abschließende Hindernisfahren, die dritte und letzte Teilprüfung für die Einzel- und die Mannschaftswertung, findet am Sonntag, 20. August, statt. Dabei starten die Fahrer in umgekehrter Reihenfolge ihres bisherigen Zwischenergebnisses. Nach dem Kegelfahren stehen die neuen Weltmeister fest. Bei einer feierlichen Zeremonie werden die Medaillen am Nachmittag überreicht.

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Quelle: fn-press
Eva Borg