WM der Ponyfahrer in Minden – Gold als Ziel

WM der Ponyfahrer in Minden - Gold als ZielWM der Ponyfahrer in Minden – Gold als Ziel

Die besten Ponyfahrer der Welt treffen sich in Ostwestfalen

Nur noch ein Monat. Dann erklingen in Minden in Ostwestfalen die Nationalhymnen bei der Siegerehrung der Weltmeisterschaft der Ponyfahrer. Die Vorbereitungen für die WM vom 15. bis 20. August im eigenen Land laufen auf Hochtouren und auch für Bundestrainer Karl-Heinz Geiger haben sich jetzt bei der Deutschen Meisterschaft erste mögliche Kandidaten für die WM herauskristallisiert.

Der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) hat vor einigen Tagen eine Longlist mit insgesamt 27 möglichen WM-Ponyfahrern veröffentlicht. Aber nur sechs Ein-, sechs Zwei- und sechs Vierspänner dürfen am Ende tatsächlich in Minden starten. Die deutsche Mannschaft besteht dann aus acht Fahren – drei Einspänner, drei Zweispänner und nur zwei Vierspänner bilden das Team, die anderen starten als Einzelfahrer.

Bei der vergangenen Weltmeisterschaft 2015 in Breda in den Niederlanden wurde das deutsche Team hinter dem Gastgeber Vize-Weltmeister und holte weitere vier Einzelmedaillen. Für die Pony-Einspännerfahrer Fabian Gänshirt (Lahr) und Katja Helpertz (Nettetal) gab es Gold und Bronze. Pony-Zweispännerfahrer Jan-Felix Pfeffer (Oering) und Pony-Vierspännerfahrer Steffen Brauchle (Lauchheim-Hülen) gewannen in der Einzelwertung jeweils Silber. „Natürlich ist es unser Ziel die Medaillen zu verteidigen, außerdem wollen wir lieber Gold als Silber mit der Mannschaft holen, wie in den Jahren vor 2015 auch immer“, so die Ansage von Bundestrainer Karl-Heinz Geiger aus Rechtmehring in Bayern. „Allerdings muss man auch zugeben, dass die anderen Nationen und besonders die Niederländer in den vergangenen Jahren von WM zu WM immer stärker geworden sind.“

„Die Deutsche Meisterschaft in Schwaiganger war schon mal eine sehr gute Formüberprüfung“, erklärt Geiger. „Ich habe viele Ponys gesehen, die in der Dressur tolle Leistungen gezeigt haben. Die Geländeprüfung war sehr schwierig und somit auch eine gute Möglichkeit, um den Trainingszustand und die Kondition unserer Ponys zu überprüfen“, so Geiger. Er erwarte bei der Weltmeisterschaft in Minden ebenfalls ein sehr anspruchsvolles Gelände, da der niederländische Parcourschef Jeroen Houterman dafür bekannt sei, sehr enge Wege in den Hindernissen auszuflaggen. „Das kommt eher den Gespannen mit kleinen Ponys entgegen“, so die Einschätzung vom Bundestrainer.

In der Geländeprüfung der WM müssen acht Hindernisse gefahren werden. Drei Hindernisse hat das Team um Turnierleiter Christoph Weihe komplett neu gebaut. „Wir haben am vergangenen Wochenende alles gestrichen, die Hindernisse sind nun alle fertig“, berichtet Jaqueline Walter, Tochter von Turnierleiter Weihe und Mitglied des Orga-Teams. „Wir sind ganz gut im Zeitplan, richtig spannend wird natürlich die Woche vor der WM. Dann wird alles nochmal gemäht, das Dressurviereck, die Zelte für die Verpflegung und die Pagoden für die Aussteller werden aufgebaut“, erklärt sie.

Für die Ponyfahrer steht noch eine vierte Sichtung auf dem Programm. Die letzte Station ist vom 27. bis 30. Juli in Bad Segeberg. „Das ist zwar relativ zeitnah vor der WM, daher wird das Gelände dort auch nicht mehr so schwer aufgebaut. Aber wir haben dort Rasenplätze für die Dressur und für das Kegelfahren, so dass wir unter gleichen Bedingungen wie bei der WM fahren können, das ist für die Vorbereitung noch einmal sehr gut“, erklärt Karl-Heinz Geiger. Nach der letzten Sichtung in Bad Segeberg entscheidet der Ausschuss Fahren in Abstimmung mit den zuständigen Bundestrainern Karl-Heinz Geiger für die Vierspänner und Wolfgang Lohrer (Meißenheim) für die Ein- und Zweispänner dann, welche 18 Fahrer bei der WM in Minden antreten dürfen.

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Quelle: fn-press
Eva Borg