Turnier der Sieger – Wiederholungstäterin Dorothee Schneider

Turnier der Sieger - Wiederholungstäterin Dorothee SchneiderTurnier der Sieger – Wiederholungstäterin Dorothee Schneider gewinnt Grand Prix Spécial

Schneider und Rock’n Rose siegen in der Königsklasse

Und sie hat es noch einmal getan. Am Sonntagmorgen siegte Dorothee Schneider auf ihrer Stute Rockn’Rose im Grand Prix Spécial vor der Kulisse des münsterschen Schlosses. Damit knüpfte sie an ihre Erfolgsserie beim Turnier der Sieger an – schon am Donnerstag hatte Schneider den Grand Prix für sich entschieden.

Nach drei verregneten Turniertagen ritten die Reiter am Sonntagmorgen unter strahlend blauem Himmel ins Dressurviereck. Sechs Reiter-Pferde-Paare hatten sich zum Grand Prix Spécial auf Münsters Schlossplatz angekündigt – am Ende hatte Dorothee Schneider auf der bewegungsstarken Rock’n Rose die Nase vorn. Leichte Spannungen kosteten in der Schlussphase der Aufgabe Punkte, ein Übergang von der Piaffe in die Passage gelang nicht perfekt. In der Galopptour und den Verstärkungen bot das Paar aber zahlreiche Highlights. Das Urteil der Richter: 74,313%. Im Sattel der 13-jährigen Stute hatte Schneider bereits den Grand Prix am Donnerstag für sich entschieden.

„Ich hatte heute ein sehr lässiges Gefühl im Sattel“, resümierte Schneider nach ihrem Ritt. „Rock’n Rose war früher ein ‚heißer Ofen‘ und hatte stets mit ihrer Nervenstärke zu kämpfen. Hier in Münster hat sie sich aber von ihrer besten Seite gezeigt, ich hätte sogar noch etwas frischer reiten können. Mir geht das Herz auf, wenn die Stute sich so vorbildlich verhält, denn sie bringt eine tolle Grundqualität mit. Wir können uns in Zukunft sicher noch steigern – da ist Luft nach oben. Ich glaube, was ihr Potential betrifft, könnte Rock’n Rose sogar den Sprung in den Kader schaffen.“

Über einen tollen Erfolg freute sich auch Ingrid Klimke, deren neunjährigen Stute Geraldine in Münster ihre Premiere im Spécial feierte. Ein sehr harmonische Vorstellung – mit kleinen Makeln in den Einerwechseln, aber mit einer durchweg losgelassenen Geraldine und Höhepunkten in den Passagen und Trabtraversalen – bescherte dem Paar ein Ergebnis von 72,294% – Platz Zwei. „Ich bin superzufrieden mit meinem Pferd. Sie hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Geraldine macht einfach Spaß“, schwärmte Klimke abschließend. Den dritten Rang belegte Anabel Balkenhol auf Heuberger TSF. Heuberger begann auf einem hohen Niveau, wurde dann jedoch unkonzentriert und stockte in der Piaffe und der Galopppirouette. „Mein Hengst fing sensationell an. Allerdings ist er recht bodenscheu und hat sich vor einer Treckerspur im Sand erschrocken, sodass uns zwei grobe Fehler unterlaufen sind. Dann haben wir einfach den Fluss verloren. Aber Heuberger ist noch jung und ich weiß um sein Potential“, sagte Balkenhol.

Der Grand Prix Spécial war die letzte Dressurprüfung am Turnierwochenende im westfälischen Münster. Abschließend lobte Turnierleiter Michael Klimke die hohe Qualität des Events. „Wir haben hier ein top besetztes Starterfeld erlebt und hervorragende Leistungen gesehen“, betonte Klimke. „Besonders freue ich mich darüber, dass am Donnerstag mehr Zuschauer als gewohnt hier waren, um den Prix St. Georges, den Grand Prix und die Reitpferdeprüfungen anzusehen.“

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Quelle: Westfälischer Reiterverein e.V.
Claudia Hoffmann