Team Herford vorn in der Janz Team Trophy

Team Herford gewinnt die diesjährige Janz Team Trophy in der Besetzung Andres Mauricio Quintero Palomar mit Primor MzH, Romy Rothenberger mit Coupon, Sabine Flörkemeier mit Cloncoose Luxor und Thorsten Brinkmann mit Conte.

Preisspitze für Comme il faut NRW-Tochter.

Zwei echte Klassiker standen am Samstagabend unter Flutlicht bei der OWL Challange auf dem Programm. Die Janz Team Trophy wird gefeiert wie ein Nationenpreis, es treten allerdings Mannschaften aus den westfälischen Kreisverbänden an. Angefeuert und gefeiert werden die regionalen Springsportstars lautstark und frenetisch von ihrer Fanbase. Es siegte das Team Herford in der Besetzung Andres Mauricio Quintero Palomar mit Primor MzH, Romy Rothenberger mit Coupon, Sabine Flörkemeier mit Cloncoose Luxor und Thorsten Brinkmann mit Conte. Sie schafften es, das Team Paderborn II mit einem lupenreinen Springfehlerkonto auf Platz zwei zu verweisen. Die Lokalmatadoren hatten das Pech eines einzigen Zeitfehlers, es war also denkbar knapp. Platz drei ging an den Vorjahressieger, dem Team Lippstadt. In der Einzelwertung siegte Henrk Griese (Borgholzhausen) im Sattel von Catharina S vor Jan Kersting (Büren) mit Castello und Simone Berndt (Delbrück) mit Cornell.

Große Aufmerksamkeit zogen auch die jüngsten Vierbeiner auf dem Schützenplatz auf sich, denn Fohlen begeistern Groß und Klein. Bei der Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs im Rahmen der OWL Challenge überzeugte ganz besonders die Katalognummer zehn, die Comme il faut NRW-Clinton I-Tochter namens Catina. Sie war einem internationalen Sportstall 16.000 Euro wert und avancierte somit zur Preisspitze der diesjährigen Auktion. Insgesamt erzielte das zwölfköpfige Lot einen Umsatz von 120.000 Euro und somit einen Durchschnittspreis von 10.000 Euro. „Wir hatten eine Käuferschicht von guten Springreitern, viele der Fohlen sind in internationale Sportställe verkauft worden“, so Carsten Lenz vom Westfälischen Pferdestammbuch. „Wir hatten sehr viele Anfragen aus dem Ausland, so gingen Fohlen unter anderem nach Schweden und nach Katar. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Auktion, insbesondere, weil wir neue Kunden erreichen konnten und freuen uns auf 2020.“