Stürmt Stormy Antarctic am Sonntag Düsseldorf?

Stürmt Stormy Antarctic am Sonntag Düsseldorf?
Stürmt Stormy Antarctic am Sonntag Düsseldorf?

Hochkarätiger Gast aus England fordert die deutsche Meilen-Elite im ersten Grupperennen der Saison 2019

Packender Start in den ganz großen Galopprennsport 2019 mit einem Super-Gast aus England. Stormy Antarctic aus dem Top-Rennstall von Ed Walker will Düsseldorf stürmen. Er ist der Favorit auf den Sieg im ersten deutschen Gruppe-Rennen der Saison 2019, der Kalkmann Frühjahrs-Meile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m).

Unter dem französischen Star-Jockey Gerald Mossé muss dieser sechsjährige Wallach mit 59 Kilo zwar das höchste Gewicht im neunköpfigen Feld tragen, doch seine bisherigen Leistungen sind auch aller Ehren wert. In Deutschland kennt man den auf verschiedensten Distanzen profilierten Crack von zwei Auftritten. Dem Triumph in der Badener Meile in Iffezheim, sowie dem ausgezeichneten zweiten Platz im Großen Dallmayr-Preis in München.

Aber auch auf der großen internationalen Bühne glänzte Stormy Antarctic als Dritter der Woodbine Mile in Kanada. Vierter wurde der renommierten Queen Elizabeth II Stakes in Ascot. Alles Rennen der allerhöchsten Kategorie. Nur im Dezember spielte er im Hong Kong Cup keine Rolle, aber da musste er auch gegen die Creme de la Creme Asiens heran. Über 600.000 Euro hat er bereits in seiner Karriere eingaloppiert.

Dubai-Heimkehrer Adrie de Vries auf Degas

Gegen ihn müssen sich die deutschen Pferde sehr arm anziehen. Der Kölner Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren hat mit dem von Markus Klug trainierten Degas (Adrie de Vries) ein Ass im Ärmel. Dem Vorjahres-Fünften darf man deutlich mehr als bei seinen Auftritten in Dubai zutrauen. Jockey Adrie de Vries meldet sich nach einträglichen Monaten in dem Wüsten-Emirat zurück.

Besonders interessant wirkt auch Wonnemond (Bayarsaikhan Ganbat) aus dem Stall von Sascha Smrczek sein, der durchaus eine Bank für einen vorderen Platz ist. Er hatte hier vor einem Jahr zunächst gewonnen, bekam den Sieg aber nachträglich aberkannt und hat demzufolge noch eine Rechnung in Düsseldorf offen.

Doppelt vertreten ist der Kölner Trainer Henk Grewe mit Alinaro (Mirko Sanna) und Zargun (Lukas Delozier). Seine Einschätzung: „Alinaro muss die letzte Form aus Dortmund natürlich noch steigern, aber es war auch sein erster Start nach der Kastration. Ich denke, er hat den entscheidenden Satz gemacht. Zargun müsste mit guten Chancen unterwegs sein, aber der Gast aus England ist schwer zu schlagen.“