Speedstarker Kleinkorres-Hengst beeindruckt im 27. pferdewetten.de

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Matchwinner | Foto: Copyright Marc Rühl

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Der „Matchwinner“ in der Hauptstadt – Preis der Deutschen Einheit

Der von Axel Kleinkorres in Neuss für Trabertrainer Jens-Holger Schwarma (Moers) trainierte Matchwinner (75:10) war vor 12.890 Zuschauern der gefeierte Held im zehnten Lauf der German Racing Champions League am Dienstag auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten. Denn unter Jockey Andreas Helfenbein triumphierte der aus kleinsten Anfängen so grandios gesteigerte Sternkönig-Sohn als 75:10-Chance im pferdewetten.de – 27. Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 75.000 Euro, 2.000 m).

Die Regenfälle der vergangenen Tage über der Hauptstadt waren so richtig nach dem Geschmack des sechsjährigen Hengstes, der schon in Hamburg bei diesen Bedingungen das erste Grupperennen für sich und seinen Trainer überhaupt gewonnen hatte. Unter Jockey-Oldie Andreas Helfenbein (50) stürmte der so ungemein speedstarke Matchwinner vom allerletzten Platz noch mit zweieinhalb Längen an der gesamten Konkurrenz vorbei. 45.000 Euro waren der Lohn für seinen Besitzer, der allerdings zu Hause den neunten Erfolg beim 20. Start von Matchwinner verfolgte, der seine Gewinnsumme auf 151.500 Euro katapultierte.

Trainer Axel Kleinkorres unmittelbar nach diesem Sieg: „Ich hatte immer gesagt, dass ich mit Matchwinner den Preis der Deutschen Einheit gewinnen möchte. Jens-Holger Schwarma war die achtstündige Autofahrt zu lang und der Flug mit 375 Euro zu teuer. Andreas Helfenbein hat ihn an der 400-Meter-Marke noch einmal kurz Luft holen lassen und alles richtig gemacht. Die Baden-Württemberg-Trophy in Baden-Baden oder der Niederrhein-Pokal in Krefeld sind nun mögliche Optionen.“

Jockey Andreas Helfenbein, der erst am Sonntag mit Millowitsch den Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf gewonnen hatte und seine Erfolgsserie hier fortsetzte, war voller Emotionen: „Ihr seid ein phantastisches Publikum. Ich habe in meiner Laufbahn noch nie soviel Applaus bekommen. Der Trainer meinte, das Pferd und ich würden zusammenpassen, und er hat Recht gehabt.“

Eine Klasse-Partie lieferte die dreijährige Stute Navaro Girl, die unterwegs an vorletzter Stelle von Andrasch Starke ebenfalls aus der Reserve geritten wurde und auf der Geraden so lange vorne war, bis Matchwinner kam. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Wahrscheinlich machen wir in Baden-Baden weiter“, versicherte ihr Betreuer Peter Schiergen.

Viel tat der Lokalmatador Amigo für das Rennen, denn er führte bis weit in die Zielgerade. „Er muss einfach vorne galoppieren. Ich bin sehr zufrieden“, meinte Trainerin Eva Fabianova. Der klare Favorit Potemkin (im Mitbesitz des eigens angereisten Klaus Allofs) kam als Vierter nicht entscheidend weiter. „Das war wirklich nicht mehr sein Boden“, erklärte Andreas Wöhler. Er blieb einen Rang vor Vorjahressieger Devastar, der wie die übrigen Kandidaten keine entscheidende Rolle spielte.

In der Gesamtwertung der German Racing Champions League führt weiterhin Windstoß (28 Punkte) vor Iquitos (22 Punkte) und Dschingis Secret (21 Punkte). Bei den Jockeys verteidigte Andrasch Starke seine Spitzenposition mit 46 Punkten vor Adrie de Vries (33 Punkte) und Filip Minarik (25 Punkte). Bei den Trainern ist Markus Klug (83 Punkte) einsam voraus, gefolgt von Peter Schiergen (29 Punkte) und Jean-Pierre Carvalho (25 Punkte).
Der finale Lauf der German Racing Champions League 2017 ist der Pastorius – Großer Preis von Bayern (Gruppe I) am 1. November in München.

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Quelle: Dr. Petra Bracht
GERMAN RACING In-house PR & Marketing