SIGNAL IDUNA CUP – Sport läuft, Safety first

SIGNAL IDUNA CUP - Sport läuft, Safety first
Berill Szöke-Toth und Quatar sind die ersten Sieger beim SIGNAL IDUNA CUP.

Es ist eine Ausnahmesituation, die wenig Freude erzeugt, andererseits aber auch Erleichterung birgt.

Der SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund ist unter strengen Auflagen gestartet und bescherte der jungen Ungarin Berill Szöke-Toth und dem elf Jahre alten Oldenburger Quatar den ersten Sieg im DERBY Dressage Cup. Mit 72,85 Prozent gewann die Reiterin aus dem RV Osnabrücker Land die Dressurprüfung Kl. S*** vor gerade mal einer “Handvoll” Zuschauern. Annähernd so wird es bleiben bis zum Sonntag.

Ungewohnte Aussichten

Dort wo sonst die Ausstellung zwischen der Arena und der Abreitehalle zum Verweilen und Shoppen einlädt, stehen die Ausstellungsstücke der Firma Hagstedt (Pferdetransporter), Gastronomie- und Kaffeestände und etwas weiter ein Reitsporthändler, der in erster Linie Ansprechpartner für Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist. Wer sich in die Halle begibt, wird mit den durch die Coronavirus-Pandemie verbundenen Einschränkungen konfrontiert, denn Namen und Kontaktdaten werden erfasst, das gehört zu den Auflagen durch die Dortmunder Behörden. Ebenso sind überall Hygienehinweise zu sehen. Und erkennbar achten alle Beteiligten auch selbst darauf, Regeln und Auflagen zu befolgen. Die Turnierregeln indes ändern sich nicht – der VET-Check, also die Kontrolle der Pferde, ist ebenso zwingend vorgeschrieben wie Trainingszeiten und Prüfungsregularien.

Gesprächsthema Nummer eins

Eine Situation, die auch mit Humor zu bewältigen ist, gleichwohl ist die Pandemie Gesprächsthema Nummer eins am Abreiteplatz und in der Meldestelle. “Wir können froh sein, wenn überhaupt noch ein Turnier stattfinden kann”, sagt Springreiter Jan Wernke (Holdorf), der vor wenigen Jahren in der Westfalenhalle den Großen Preis der Bundesrepublik gewann. Erkennbar sind Reiter und Reiterinnen auch erleichtert, dass der SIGNAL IDUNA CUP nicht abgesagt wurde. Die Turniervorstellung der Pferde ist für die Professionals ein fester Bestandteil des Berufes. Laufend trudeln Nachrichten von Absagen und Verwerfungen im Turnierkalender ein, die auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen diskutiert werden. Eine Situation, die fremd für alle Beteiligten ist, auf die sie sich aber einzustellen versuchen und durchaus auch ein Beispiel für den Willen, das Beste daraus zu machen.