Peder Fredricson – Mit schwedischer Power zum Sieg im Großen Preis

Peder Fredricson - Mit schwedischer Power zum Sieg im Großen Preis
Der Olympiazweite Peder Fredricson aus Schweden flog mit Christian K zum Sieg im Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Der Olympiazweite Peder Fredricson hat bei den VR CLASSICS den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken gewonnen.

Mit Christian K, zeigte Fredricson eine Bilderbuchrunde im Stechen der Weltranglistenprüfung. “Das war Weltklassesport” zollte Turnierchef Paul Schockemöhle dem Top-Trio Respekt. Erstmals seit mehreren Jahren war kein einziger Deutscher unter den besten Fünf im Großen Preis.

Schockemöhle attestiert Spitzensport

“Da wäre auch auf jedem anderen Turnierplatz der Welt vielleicht noch einer dazwischengekommen, mehr aber auch nicht”, ist sich Schockemöhle sicher.

Fredricson wurde ausgiebig bejubelt, schließlich kennt man den Mann im Pferdeland. Vor mehreren Jahren hat er einige Zeit im Stall des Pferdezüchters Harm Thormählen in Kollmar verbracht. “Eine Super-Zeit war das, ein toller Betrieb, tolle Leute”, erinnert sich Fredricson mit leuchtenden Augen zurück. “Man liebt die Turniere, bei denen man gewinnt immer”, verriet der Schwede augenzwinkernd, “tatsächlich war das aber erst mein zweiter Start hier. Ich bin allerdings als Zuschauer häufiger hier gewesen – gute Pferde angucken.”

Comeback für Carambole

Eine Art “Comeback” feierte auch Carambole in den Holstenhallen. Der 15 Jahre alte Holsteiner Hengst wurde mit dem Niederländer Willem Greve im Sattel Zweiter.

“Carambole ist hier in Holstein gekört worden. Ich habe schon die Youngster Tour hier mit ihm geritten”, so Greve, “und wenn es geht, würden wir nächstes Jahr schon gern wiederkommen.”

Riesig gefreut hat sich auch Albert Zoer über Platz drei mit dem Zirocco Blue-Nachkommen Florian. “Ich habe viele jüngere Pferde und war zuletzt vor allem in Belgien und in den Niederlanden bei Turnieren”, so Zoer, der die VR CLASSICS seit vielen Jahren kennt. “Familiär, gemütlich mit einem tollen Publikum” – so charakterisiert der Mannschafts-Weltmeister des Jahres 2006 das internationale Turnier in den Holstenhallen.

Bester Deutscher war auf dem sechsten Rang der zweimalige Derbysieger Nisse Lüneburg aus Hetlingen mit Luca Toni aus dem Besitz von Wolfgang Herz. Fehmarns Top-Amazone Inga Czwalina verpasste das Stechen knapp wegen eines Zeitfehlers mit Cezanne.

Ergebnisse VR Classics Neumünster