Mit einem Fischernetz voll Bällen auf dem Pferderücken begeistert

Mit einem Fischernetz voll Bällen auf dem Pferderücken begeistert
Mit einem bunten Spaß-Parcours und auf dem Ponyrücken verging der erste Kleinkinder-Pony-Nachmittag für alle Teilnehmer im Flug

Erster Kleinkinder-Pony-Nachmittag des RuF Ronneburger Hügelland begeistert die Teilnehmer.

Der vierte Samstagnachmittag im August stand beim RuF Ronneburger Hügelland ganz im Zeichen der kleinsten Vereinsmitglieder: Beim ersten Kleinkinder-Pony-Nachmittag konnten Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren einen tolle Zeit samt Ponys und Basteln verbringen. Nachdem bereits das Kids-Osterevent in diesem Jahr seine Premiere feierte und ein Springlehrgang extra für junge Nachwuchsturnierreiter angeboten wurde, fand erstmals eine Veranstaltung nur für die kleinsten Reiter statt. Entgegen dem Trend, der vermehrt Frauen im Reitsport sieht, fanden sich hierfür ausgewogen gleichviele männliche wie weibliche Teilnehmer. Nach lustigen Spielen mit den behuften Vierbeinern gab es ein buntes Snackbuffet und einen ebenso farbenfrohen Basteltisch, der das Angebot des Tages abrundete.

„Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung großes Interesse gefunden hat“, freute sich der erste Vereinsvorsitzende Dieter Ertl und lobte das Engagement der Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendarbeit, die in diesem Jahr erstmals ihre Arbeit aufgenommen hatte. „Wir danken zudem herzlich Familie Matthes, die uns die Reithalle auf dem Tannenhof in Langenselbold für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt hat. Bei fast 30 Grad und Sonnenschein wäre es auf unserem Vereinsreitplatz in Ronneburg doch ein wenig warm für die Kids geworden.“ Neben dem Tannenhof konnte sich der Reitverein über eine weitere Kooperation im Rahmen dieses Angebot freuen: Lena Drebes und ihr Team von „Reitpädagogik – mit Hund und Pferd fürs Leben lernen“ hatten das Nachmittagsprogramm maßgeblich gestaltet. Mit ihrer jahrelangen Erfahrung konnte daher ein rundum gelungene Zeit für die Kinder geboten werden. Zunächst konnten die Teilnehmer die Shetlandponys „Bounty“ und „Blümchen“ sowie den Fuchswallach „Habib“ putzen, denn auch dies gehört, wie schon die Kleinsten lernen sollten, zum Reiten dazu. Als Highlight durften die Kinder mittels Fingerfarbe Handabdrücke auf den Tieren verteilen, denen hierbei ihr vorbildlicher Charakter und die Erfahrung beim pädagogischen Reiten zu Gute kam. So verwandelten sich die drei Vierhufer schnell in bunt-geschmückte Indianerpferde.

Auf Indianerponys durch den Spaß-Parcours

Zusammen mit der Kinderschar ging es in die Reithalle, in der bereits ein abwechslungsreicher Spaßparcours auf sie wartete: Es wurde abwechselnd um Slalomhütchen geritten, Bälle mussten der Farbe entsprechend auf bunte Felder eines Schwungtuchs geworfen werden, in einem kleinen Fischernetz wurden Bälle transportiert und es gab weitere Wurf- und Geschicklichkeitsübungen. Wer gerade nicht auf einem Pony oder Pferd saß, der konnte in der Reithalle spielen oder die anderen Kindern auf den Pferden führen – natürlich stets unter den wachsamen und fachkundigen Augen von Erwachsenen und geschützt durch einen Reithelm. Da soviel Spielspaß hungrig macht, wartete in der Vorhalle ein leckeres Snack-Buffet samt Getränke auf die Teilnehmer, so dass auch in den Pausen für eine kulinarische Stärkung gesorgt war. „Die Kinder haben alle toll mitgemacht und sich beim Reiten abgewechselt“, freute sich Drebes über die motivierten Nachwuchsreiter. „In diesem Alter sind lange oder eintönige Reitstunden noch eher ungeeignet und die Kids freuen sich über Abwechslung.“ Als schließlich die gelassenen Vierbeiner ihren Arbeitstag beendet und zum verdienten Futter in ihre Boxen zurück gekehrt waren, wartete auf die Kinder ein weiteres Highlight: Neben zahlreichen Malsachen wurden auf dem Basteltisch an alle Turnbeutel verteilt, die sie mit Stofffarbe selbst bemalen konnten. Vom expressionistischen Werk einer Dreijährigen bis hin zu filigraneren Malarbeiten der Sechsjährigen fanden sich hier am Schluss verschiedenste Kunstwerke, die stolz den Eltern präsentiert wurden. „Darin könnt ihr zum Beispiel eure Reithelme aufbewahren“, schlug Drebes vor. Am späten Nachmittag endete dann das Programm und die müden Teilnehmer traten die Heimreise samt bunter Turnbeutel und vieler schöner Erinnerungen an. Die AG Kinder- und Jugendarbeit des RuF Ronneburger Hügelland arbeitet weiterhin fleißig an weiteren Angeboten für den Vereinsnachwuchs und plant bereits einen Ausflug für die älteren Kinder im Herbst. Alle Informationen zum Verein finden Interessierte unter www.ruf-ronneburger-huegelland.de.