MEGGLE-Preis – Damentrio dominiert die Dressur

MEGGLE-Preis - Damentrio dominiert die Dressur
Sicherer Sieg im MEGGLE-Preis für Isabell Werth und Emilio.

Aller guten Dinge sind drei

Und genau so hat Isabell Werth die drei großen klassischen Prüfungen beim SIGNAL IDUNA CUP in Dortmund gehandhabt. Nach dem Grand Prix und der Grand Prix Kür gewann die Doppel-Weltmeisterin nun auch den Grand Prix Special im MEGGLE-Preis und zwar mit dem dreizehn Jahre alten Westfalen Emilio. “Insgesamt bin ich mit diesem Wochenende zufrieden”, verriet der Welt erfolgreichste Dressurreiterin.

Das heißt in der Praxis ab Montag

Einreiten, Halten und Grüßen “üben”. Zumindest so dann und wann wird wohl jemand mit einer Leckerchen-Box auf der Anlage in Rheinberg beim Haltepunkt X stehen, um den eifrigen Emilio dort zu belohnen.

Werth ist bekannt dafür, auch Details präzise zu beachten. Beide Pferde, sowohl Emilio, als auch Don Johnson FRH hinterließen in der Dortmunder Westfalenhalle einen rundum, sowie guten Eindruck. Für Emilio war der SIGNAL IDUNA CUP darüber hinaus eine wichtige Vorbereitung für die Weltcup-Qualifikation im niederländischen s`Hertogenbosch am kommenden Wochenende.

Frauenpower auch auf Zwei und Drei

Platz zwei eroberte Werth`s Mannschaftskollegin Jessica von Bredow-Werndl aus Aubenhausen mit ihrer KWPN-Stute Zaire-E und freute sich: “Wer Zaire kennt, weiß, dass sie ein nerviges Pferd ist., viel guckt und sich schon mal aufregen kann”, so die Mannschafts-Weltmeisterin, “und deshalb freue ich mich, dass ich heute viel besser zum reiten kam. Sie ist gereift.” Platz drei eroberte Therese Nilshagen (Schweden) mit ihrem Dante Weltino OLD. Der Oldenburger Hengst soll Nilshagens EM-Pferd werden.

Cristofoletti fährt Mitsubishi

Italiens Michael Cristofoletti gewann am Samstagabend das von bakertilly präsentierte internationale Springen und sicherte sich damit ein neues Auto. Dank der 34,27 Sekunden schnellen Runde von SIG Deballa im Stechen durfte der in Ibbenbüren beheimatete Profi den nagelneuen Mitsubishi gleich mal Probe fahren in der Westfalenhalle. Ein gutes Training auch für das folgende Jump & Drive von Mitsubishi. Das besteht aus Springreiten und Auto fahren und in Dortmund treten die Teilnehmer in Trikots von Fussball-Bundesligisten an. Gewonnen hat übrigens Michael Beckmann und zwar im Schalke-Trikot mit Comet und nur ein paar hundert Meter vom Borussen-Stadion entfernt. Vor Titelverteidiger Jan Wernke mit Lorelli, der in den grün-weißen Farben von Werder Bremen antrat.

Sympathien gewannen auch die beiden einzigen Frauen im Jump & Drive, die Dortmunderin Lara Witte, die mit London die BVB-Farben vertrat und Gina Maria Schumacher (Engelsberg), die mit Centman den FC Köln in die Westfalenhallen brachte.

Ergebnisse Signal Iduna Cup 2019