Manfred Scheid drückte der Big Tour den Stempel auf

Manfred Scheid drückte der Big Tour den Stempel auf
Manfred Scheid holte den Doppelsieg in der Big Tour

Doppelsieg für Manfred Scheid in der Großen Tour – Wenn es läuft, dann läuft es einfach.

Unter dieser Headline könnte man die Erfolgsserie von Manfred Scheid stellen, der in der Big Tour am Donnerstag einen phänomenalen Doppelsieg verbuchte.

Die am Donnerstagnachmittag angesetzte Fehler-Zeit-Prüfung über 1,45 Meter, aufgebaut von Franz Madl und seinem Assistenten Reza Kazemian, stellte die erste der beiden Grand-Prix-Qualifikationen dar und bot inmitten der prächtig dekorierten Arena erstklassigen Springsport. Am Ende eines spannungsgeladenen Rennens brillierte „Mr. Clear Round“ Manfred Scheid. Seit dem „The Equestrian Springbreak“ sammelt der deutsche Gastreiter Erfolg um Erfolg und kristallisierte als sicherer Siegesgarant heraus! Die Pferde fühlten sich bei besten Bedingungen auf optimal präparierten Plätzen sichtlich wohl und jumpten von einem Top-Ergebnis zum nächsten. Und auch im heutigen Hauptspringen waren Chesmu KJ und Leotie KJ souverän unterwegs und bestachen in 68,66 und 68,93 Sekunden unangefochten an der Spitze. Am ehesten kam noch Scheids Landsmann Maximilian Weishaupt an die Doppelspitze heran und wurde mit Nexus 12 in 72,16 Sekunden Dritter.

Bester Österreicher war Gerfried Puck. Der Steirer, der sich in Wiener Neustadt ebenfalls schon etliche Male in die Siegerliste eintragen lassen konnte, wurde mit dem sprunggewaltigen Bingo du Parc in 72,95 Sekunden Fünfter. Katharina Rhomberg und Careless waren in diesem 1,45 Meter hohen Fehler-Zeit-Springen astrein unterwegs und holten in 74,13 Sekunden den siebenten Endrang. Mit Nullrunden trumpften auch Christian Juza auf Mister Z und Christoph Obernauer auf seinem verlässlichen Kleons Cocario (11. und 12. Rang) auf.

Clara Praunseis platzierte sich on Top

Im dritten und letzten Teilbewerb der Elite Tour I ging der Sieg wie schon im Auftaktspringen nach Österreich. In genial gerittenen 65,19 Sekunden setzte sich Clara Praunseis vor Benedikt Lauck und Péter Kollár an der Spitze durch und verbuchte den zweiten Heimsieg made in Austria.

Die Fronten sind geklärt! Dagmar Wallenko trumpfte in der Elite Tour II auf

Auftakt nach Maß für Dagmar Wallenko! In der 1,20 Meter hohen Elite Tour II ging sie als Favoritin ins Rennen und flog in 64,07 Sekunden allen davon. Dagmar Wallenko und Vienna XII führten vor Lisa-Maria Arvai und Carna, die in 67,96 Sekunden über die Ziellinie jumpten, und Kerstin Mohapp auf Mamamia´s For Pleasure, die für ihre Runde gerade einmal 68,95 Sekunden brauchten, das Teilnehmerfeld an. Der Dreifachsieg für Österreich war somit komplett! Heimische Platzierungen sicherten sich des Weiteren Anna Praunseis, David Glatz, Julia Mayer und Ingrid Nistl.

Medium Tour Triumph für Manfred Scheid

Die Siegerzeit in der 1,35 Meter hohen Mittleren Tour lag bei 60,32 Sekunden und diese wurden aufgestellt von – wie könnte es anders sein – Manfred Scheid. Der sympathische Deutsche entpuppte sich immer mehr zum wahren Lake Arena Seriensieger und galoppierte auf Vitus K in 60,32 Sekunden on Top. Er ließ Christian Rhomberg auf Budapest 5 hinter sich, der in 62,68 Sekunden für das beste österreichische Resultat sorgte. Dritte wurde die deutsche Amazone Jörne Sprehe auf Chepetta in 62,84 Sekunden.

Mit flotten Nullrunden holten darüber hinaus auch Katharina Rhomberg, Christian Juza, Willi Fischer und Boris Boor Top-Ten-Platzierungen. Ebenfalls astrein ins Ziel gesprungen waren Bianca Babanitz, Markus Saurugg, Alfred Greimel und Gerfried Puck.

Rotweißroter Dreifachsieg in der Small Tour

Sabiene Rath und Alfred Greimel vor Willi Fischer lautete die umjubelte Schlagzeile in der abschließenden Small Tour über 1,25 Meter. Die beiden führenden Sabiene Rath und Alfred Greimel konnten sogar in derselben Zeit von 47,88 Sekunden den Sieg einfahren und teilten sich Rang eins im internationalen Starterfeld. Die Steirerin Sabiene Rath setzte auf ihre geniale AWÖ-Stute Calmira JW, mit der sie bereits im Rahmen des BLMM-Wochenendes eine der heißbegehrten Lake-Arena-Siegerdecken mit nach Hause genommen hatte. Ihr Landsmann Alfred „Fredi“ Greimel zeichnete sich mit seinem flinken Fuchswallach Astronaut Arni aus. Der dritte im Bunde, der die heimische Phalanx perfekt machte, war Willi Fischer mit Chanel de Lassergut, ebenfalls ein heimisches Zuchtprodukt. Das Duo sprang in astreinen 48,10 Sekunden über die Ziellinie. Darüber hinaus kamen auch Stefan Laditsch, Christoph Obernauer, Christoph Stasica, Alfred Greimel zum Zweiten, Julia Jaritz, Sophie Züger und Peter Scherr mit dem Punktemaximum ins Ziel.