La Marseillaise ertönt im Springstadion

Helen Langehanenberg und Vayron, Sieger der Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter 2019

Helen Langehanenberg landet Doppelsieg

Am zweiten Tag bei Horses & Dreams meets France hat der französische Springreiter gleich den Rückenwind des Gastlandes genutzt und den Preis der PricewaterhouseCoopers GmbH der internationalen großen Tour gewonnen. Mit Safari d’Auge, einem Hengst von Diamant de Semilly, verwies er Katrin Eckermann (Sassenberg) mit F.C. Okarla, einer erst neunjährigen KWPN-Stute, auf Platz zwei. Dritter wurde Holger Wulschner (Passin) mit BSC Cha Cha Cha. 

Ein Novum gibt es dieses Jahr in der Youngster Tour für Nachwuchsspringpferde auf dem Borgberg. Bisher traten hier sieben- und achtjährige Pferde an, nun sind es die sechs- und siebenjährigen Zukunftshoffnungen, die sich in altersgemäßen Parcours messen und sich so an die Atmosphäre eines internationalen Topturniers gewöhnen dürfen. Heute siegte der Deutsche Meister von 2015, Denis Nielsen (Isen), im Sattel des siebenjährigen belgischen Hengstes My Surprise-K Van’T Kattenheye (Clinton x Avontuur) vor Armin Schäfer (Bürstadt) mit Celebration, einer ebenfalls siebenjährigen westfälischen Stute (Carrico x Raphael) und Christian Ahlmann (Marl) mit Mandato van de Neerheide, auch siebenjährig und ein Emerald Van’T Ruytershof-Sohn. 

Im Almased-Dressurstadion stand die Qualifikation für die Finalqualifikation im Nürnberger Burg-Pokal auf dem Programm. Gerade hatte sie noch einen fulminanten dritten Platz im Weltcup-Finale eingefahren, am Borgberg präsentierte Helen Langehanenberg (Billerbeck), dass es auch gut um ihre Nachwuchspferde bestellt ist. Lange lag sie mit dem achtjährigen Fidertanz-Sohn Frank Sinatra in Führung, schlug sich dann jedoch selbst mit dem imposanten und ebenfalls achtjährigen Vitalis-Sohn Vayron. Dritte wurde Anabel Frenzen (Krefeld) mit dem neunjährigen Hengst Kiefferhof’s Imperius von Imperio. Die besten zwölf Paare aus dieser Prüfung entscheiden am frühen Samstagnachmittag, wer das erste Finalticket der Saison 2019 ergattert, denn nur der Sieger darf beim Finale beim Frankfurter Festhallenturnier im Dezember antreten. 

Frederic Wandres nutzt Heimvorteil und siegt im Grand Prix.

Im ersten Grand Prix bei Horses & Dreams meets France auf dem Hof Kasselmann gab es im Almased-Dressurstadion besonderen Grund zur Freude für die Gastgeber.

Dieser Preis vom Helenenhof, Familie Schwiebert, gleichzeitig Qualifikation für die Grand Prix Kür am Samstag, gewann nämlich der Bereiter im Stall Kasselmann, Frederic Wandres, mit seinem Toppferd Duke of Britain. Mit dem zwölfjährigen Dimaggio-Sohn kann Wandres inzwischen auf beeindruckende Erfolge blicken, die beiden waren Shooting-Stars der vergangenen Saison und krönten ihre Erfolgsserie 2018 mit zwei Siegen im Weltcup. Der wird bekanntermaßen über die Kür entschieden. Ebendiese Kür mit einem Schwierigkeitsgrad von 9,9 wird Wandres nun auch am Samstag präsentieren: „Duke of Britain ist ein total zuverlässiges Pferd und ich bin wirklich froh, ihn zu haben. Hier mit dem Support des Teams zu gewinnen, ist toll und jetzt freu ich mich auf die Kür. Die Musik ist modern und geht nach vorne“, strahlte Wandres.

Platz zwei ging an den schwedischen Stammgast im Almased-Dressurstadion Patrik Kittel, der seine elfjährige Stute Well Done de La Roche Cmf an den Start brachte. Mit der Fürstentraum-Tochter war er zuletzt bei den Weltreiterspielen in Tryon im Spätsommer 2018 am Start gewesen und war dort sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft unter die Top fünf geritten. Dritter wurde der Niederländer Diederik van Silfhout mit dem zehnjährigen Vivaldi-Sohn Expression N.O.P. Tickets für Horses & Dreams meets France gibt es noch an der Tageskasse direkt auf dem Turniergelände