K+K Cup Münster – Deutsch-schwedische Dressurerfolge

K+K Cup Münster - Deutsch-schwedische Dressurerfolge
K+K Cup Münster - Deutsch-schwedische Dressurerfolge

Dorothee Schneider und Malin Wahlkamp-Nilsson führen klassische Tour an.

Der K+K Cup Münster lockte erneut viele bekannte Dressurpaare an den Start. Die klassische Tour, mit Grand Prix sowie Special dominierte Dorothee Schneider (Framersheim) und die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson. In der Kür-Tour waren Anabel Balkenhol (Rosendahl) und Anna-Christina Abbelen (Kempen) die besten.

Viele Reiterinnen und Reiter der Dressurkader des DOKR nutzen stets den K+K Cup Münster als „Warm-up“ für die neue Turniersaison. Das Turnier erfreut sich großer Beliebtheit. Es bietet gleich zwei Grand Prix-Touren sowie Prüfungen für den Pferdenachwuchs.

In der klassischen Tour (Grand Prix und Grand Prix Special) setzte zunächst Dorothee Schneider ein Zeichen. Mit der 15-jährigen Hannoveranerin Fohlenhof’s Rock‘n Rose v. Rubin-Royal gewann die Topausbilderin deutlich den Grand Prix mit 75,18 Prozent.

Diesen Erfolg vermochte sie im Special nicht zu wiederholen (73,902). Hier zog die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson an ihr vorbei. Die 30-jährige hat im vergangenen Jahr den Dülmener Steffen Wahlkamp geheiratet. Sie lebt seit einigen Jahren in Deutschland und trainiert bei Patrik Kittel. Im Sattel des niederländischen Wallachs Eddieni, der sich im Grand Prix eine kleine Widersetzlichkeit geleistet hat, klappte der Special weit besser, 74,196 Prozent bedeuteten den Sieg.

Anabel Balkenhol hat den zwölfjährigen Trakehner Hengst Heuberger v. Imperio ebenfalls frisch ins neue Jahr gebracht.

Platz zwei im Grand Prix (73,9), Platz vier im Special (73,314). An Dressurprominenz hatten sich zudem die beiden Lokalmatadorinnen Ingrid Klimke (Münster) und Helen Langehanenberg (Billerbeck) angesagt.

Reitmeisterin Ingrid Klimke steuerte den Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz auf den dritten Platz im Grand Prix, sowie auf den sechsten im Special.

Für Helen Langehanenberg und die Holsteinerin Annabelle v. Conteur lautete das Ergebnis, Platz vier im Grand Prix (72,0) und Platz drei im Special (73,49).

Die Plazierungen hätten in beiden Prüfungen auch anders ausfallen können. Die Jury war sich bei einigen Paaren nicht einig. So pendelten beispielsweise die Ergebnisse von Dorothee Schneider zwischen Platz eins und acht.

In der zweiten Dressurtour, Kurz Grand Prix und Kür, dominierte zunächst Anabel Balkenhol das Feld. Mit FRH Davinia la Douce v. Don Frederico erreichte sie im Kurz Grand Prix 69,698 Prozent. Sie verwies Annabel Frenzen sowie Leolux auf den zweiten Platz (69,047).

Dritte wurde Stefanie Wolf mit der Hannoveraner Stute Leve-Light v. Laudabilis. In der Kür fiel die Platzierung gänzlich anders aus. Anna-Christina Abbelen und der Hannoveraner Henny Hennessy setzten sich mit 74,88 Prozent an die Spitze.

Das zweitbeste Ergebnis erzielte die Münsteranerin Sabrina Geßmann, die den Holsteiner Wallach Cuantano v. Con Sherry zu 74,22 Prozent führte.

Dritter wurde Marcus Hermes mit dem Oldenburger Zinq Cabanas FH.

K+K Cup 2019 in Münster hier: Start und Ergebnisse