Jugend trifft Erfahrung beim SIGNAL IDUNA Cup

Jugend trifft Erfahrung beim SIGNAL IDUNA Cup
Lars und Gerrit Nieberg fachsimpeln über den Parcours

Das Lebensalter verbindet Erfahrungsvorsprung und Routine.

Im Spring- und Dressursport kann das den entscheidenden Unterschied ausmachen und zwar bei gleich zwei Athleten in einem Team. Dortmunds SIGNAL IDUNA Cup vom 07. – 10. März 2019 schaffte die Plattform für einen tollen Mix aus Jugend und Erfahrung und zwar sowohl im, als auch unter dem Sattel.

Der Westfalenhallen-Cup, präsentiert von Vilsa Mineralbrunnen ist ein gutes Beispiel dafür. Für diese Stilspringprüfung Kl. A** mit Publikumswertung konnten sich junge Talente aus ganz Westfalen qualifizieren, das passiert auf den guten ländlichen Turnieren. In der Westfalenhalle beim internationalen Turnier reiten, das ist dann noch mal eine ganz andere Herausforderung, der sich den Youngster stellen müssen. So können Karrieren beginnen und sich fortsetzen.

Zeigt her Eure Kinder…

Die 19 Jahre alte Carlotta Schepers startet beim SIGNAL IDUNA Cup im internationalen Feld im Springen. Sie ist damit eine der jüngsten Teilnehmerinnen, nur zwei Jahre älter als die Siegerin im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland aus dem Jahr 2017, Sanne Thijssen (NED).

Sie ist die jüngere Schwester von Gerrit Schepers und Tochter von Nationenpreisreiter Thomas Schepers aus Iserlohn. Klar, dass die junge Amazone von der Erfahrung der Familie profitiert, reiten muss sie allerdings selbst und dabei alles richtig machen. Carlotta hat bereits Platzierungen in internationalen Prüfungen von Dortmund bis Balve gesammelt.

Das Gleiche gilt für Laura Hetzel. Die 18 Jahre alte Tochter des rheinischen Landestrainers Holger Hetzel führte 2018 monatelang das Ranking des European Youngster Cup Show Jumping an. Sie gewann in Lanaken, war 2017 mit dem deutschen Team Bronzemedailliengewinnerin der EM. Außerdem kehrt sie nun zurück nach Dortmund in die internationalen Prüfungen.

Mit Gerrit und Max Nieberg kommen zwei weitere Jungtalente in die Westfalenhallen, die zwar die magische Altersgrenze von 21 überschritten haben, gleichwohl noch als Youngster im internationalen Sport gelten. Sie wandeln auf den Spuren von Vater Lars. Und der hat in Dortmund bereits Geschichte im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland geschrieben.

Nooren und van Grunsven, bekannte Namen, neue Gesichter

Die Niederländer Lisa Nooren – Tochter des Trainers und Erfolgsreiters Henk Nooren – und Jens van Grunsven – Neffe der niederländischen Dressurikone Anky van Grunsven – sind ebenso Beispiele dafür, das gute junge Reiterinnen und Reiter in den Westfalenhallen hochwillkommen sind und den Routiniers im Sattel wie dem einstigen Doppelweltmeister Jeroen Dubbeldam (Niederlande) oder Weltklassereiter Marcus Ehning (Borken) reichlich Konkurrenz machen können.

Dressur pur mit Jugend im und unter dem Sattel

In der Dressur setzt der DERBY Dressage Cup dafür die Maßstäbe. Er richtet sich sowohl an junge Pferde, als auch an junge Reiter und wird nach Alter getrennt. So können Zuschauer sich auf Promis wie Anabel Balkenhol oder Reitmeisterin Ingrid Klimke (beide Münster) im Sattel von erstklassigen jungen Pferden freuen und Ausblick nehmen auf die Zukunft des Dressursports im Sattel.