Isabel Freese und Total Hope OLD dominieren die Einlaufprüfung

Isabel Freese und Total Hope OLD dominieren die Einlaufprüfung
Isabel Freese und Total Hope OLD

Der erste Schritt ist getan.

Isabel Freese und der 7jährige Hengst Total Hope OLD gewannen die Einlaufprüfung zum Jahresfinale des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Das Paar zeigte eine erstklassige Leistung und darf am Samstag mit Sicherheit zum Favoritenkreis gezählt werden. Dressurfreunde aus aller Welt sind gespannt, wer die Nachfolge von Dorothee Schneider und First Romance antritt und sich mit dem klangvollen Titel schmücken kann

Das frühe Aufstehen wurde belohnt. Total Hope OLD und seine Reiterin Isabel Freese präsentierten sich als eine Einheit. Lektion für Lektion gelang fehlerlos. Am Ende wurde der Ritt mit erstklassigen 77,610 Prozent belohnt. Jetzt darf mit Spannung erwartet werden, wie der erst 7jährige Totilas-Nachkomme das Finale am Samstag meistert. Kenner der Szene sind sich schon jetzt einig, dass das Duo zum Favoritenkreis gehört. Beide hatten sich im Rahmen des Pferdesportfestivals in Redefin für das Finale qualifiziert.

An zweiter Stelle folgte Kira Wulferding vom RFV Holzhausen. Die sympathische Pferdesportlerin stellte ihre Nachwuchshoffnung Bonita Springs im Rund der Frankfurter Festhalle vor. Die bewegungsstarke 7jährige Stute verstand es ebenfalls zu begeistern. Die Preisrichter belohnten den Auftritt mit 76,293 Prozent. Wulferding gehört bereits seit Jahren zu den Stammgästen im NÜRNBERGER BURG-PKAL.

Auf den Rängen drei und vier holte Lena Waldmann zu einem Doppelschlag aus. Dritte wurde sie mit dem 9jährigen Hannoveraner-Hengst Cadeau Noir. Das Duo sicherte sich mit einer tollen Runde 75,854 Prozent. Zusätzlich holte sie sich mit der 7jährigen Nachwuchshoffnung Morricone den vierten Rang. Der siebenjährige Hengst glänzte ebenfalls im Wettbewerb und erzielte 75,268 Prozent.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt bereits seit Jahrzehnten als Medaillenschmiede des deutschen Dressursports: Auch 2019 wartet der Wettbewerb mit einem erstklassigen Starterfeld auf. Die Ergebnisse aller Qualifikationen machen Lust auf ein hochklassiges und sportlich vielversprechendes Finale. Fast die Hälfte aller Sieger erzielte eine Marke oberhalb der 75%-Hürde und alle Paare knackten scheinbar mühelos ein Resultat von über 70%. In dieser Quantität ist es ein Meilenstein in der Entwicklung der Serie, die 1992 ihre Premiere feierte und bereits damals ihren Höhepunkt mit dem Finale in Frankfurt feierte.