Internationale Meilen-Stars eröffnen das Frühjahrs-Meeting

Internationale Meilen-Stars eröffnen das Frühjahrs-Meeting
Khalid Abdullah nach dem Sieg im Qatar Prix de l'Arc de Triomphe Gr.1

Spitzensport an drei Top-Tagen in Baden-Baden

Spitzensport, viele Stars der Szene und gesellschaftliche Events – das Frühjahrs-Meeting vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 auf der Galopprennbahn in Baden-Baden verspricht wieder Turf vom Allerfeinsten, diesmal an drei Renntagen in der Abfolge Donnerstag, Samstag und Sonntag. Dazwischen steht am Freitag die BBAG-Frühjahrsauktion bevor, die große Pferde-Versteigerung in Iffezheim.

Gleich am Auftakt-Renntag mit einer großen Karte von zehn Rennen, dem Christi Himmelfahrts-Tag lockt mit der 41. Badener Meile powered by Geldermann Privatsektkellerei (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m) ein Spitzenereignis.

Wieder vier starke Gäste

Vor einem Jahr triumphierte der Engländer Stormy Antarctic in beeindruckender Manier. Auch diesmal geben sich vier starke Gäste die Ehre, die in den vergangenen Wochen ja die Großereignisse in Deutschland beherrscht haben.

Der irische Spitzentrainer Dermot Weld schickt für den Saudi-Prinzen Khalid Abdullah, mit seiner Juddmonte Farm einer der erfolgreichsten Züchter der Welt, den vierjährigen Hengst Imaging (mit Oisin Orr, der 2017 Lehrlingschampion in Irland war), der in dieser Saison noch ungeschlagen ist und zuletzt die Gladness Stakes gewann.

Aus Frankreich kommt mit The Revenant (Ronan Thomas) ein stark verbesserter Wallach von Trainer Francis-Henri Graffard, der im März den Prix Edmond Blanc an sich brachte und ebenfalls 2019 noch nie einen Gegner vor sich dulden musste. Er wird aus dem Nachbarland begleitet von Yann Barberots Go To Hollywood (Fabrice Veron), einem dreijährigen Listensieger, und Fabrice Vermeulens Volfango (Franck Blondel), dem Fünften des Prix d‘ Harcourt.

Wer ist der beste Deutsche?

Der Bahnspezialist Palace Prince (Filip Minarik) und Degas (Adrie de Vries) mussten im Vorjahr als Dritter bzw. Vierter die Überlegenheit von Stormy Antarctic anerkennen, wie auch zuletzt in Düsseldorf, als sie wieder auf Rang drei und vier einkamen. Beide sollten hier für einen vorderen Rang vorzumerken sein.

Das gilt auch für Kronprinz (Andrasch Starke), der im Winter in Dubai teilweise sehr gut lief. Nicht ungefährlich ist auch Aviateur (mit dem aus Kasachstan stammenden Jockey-Aufsteiger Bauyrzhan Murzabayev), der bisher ausschließlich in Frankreich startete. Melodino (mit dem derzeit führenden Jockey Maxim Pecheur) gilt im Neunerfeld als Außenseiter.