“Hopp Schwyz” beim CHI Donaueschingen

“Hopp Schwyz” beim CHI Donaueschingen
RUTSCHI Niklaus (SUI), Clearwater Donaueschingen

Niklaus Rutschi und Alain Jufer waren das Maß der Dinge im von Ricosta präsentierten Championat von Donaueschingen.

Nur wenige Tage vor dem Beginn der Europameisterschaften Springen in Rotterdam “fegte” Rutschi mit dem Holsteiner Wallach Clearwater in 43,46 Sekunden durch das Stechen. “Ich habe so oft versucht hier zu starten in Donaueschingen und endlich hat es geklappt, das wollte ich auf keinen Fall absagen”, bekannte der Nationenpreisreiter, der nur drei Stunden entfernt vom CHI-Gelände in der Schweiz zuhause ist.

Nicht minder zufrieden war Landsmann Alain Jufer, der die neun Jahre alte Cardento-Tochter Fleur Sinaa-A zum ersten Mal in einer Springprüfung dieser Größenordnung ritt. “Mir gefällt es hier, das ist alles gut organisiert und ich reite auch gern auf Gras, das tut den Pferden gut”, so Jufer. Während Rutschi nun noch ein wenig mit sich ringt – welches Pferd soll im Großen Preis gehen – gibt Jufer der Stute am Sonntag eine Pause. Platz drei belegte der Pole Andrzej Oplatek, der 2017 Mitglied der Young Riders Academy war. Der beste deutsche Reiter fand sich erst auf Platz neun ein: Holger Wenz aus Bad Laer mit dem Württemberger Wallach Barbados.

Preis der Sparkasse Schwarzwald-Baar – Amazonensieg

Unter Flutlicht wurde beim CHI Donaueschingen um Weltcup-Punkte geritten. Der Preis der Sparkasse Schwarzwald-Baar ist Bestandteil der Springsportserie European Youngster Cup (EY-Cup) und die Qualifikation zum Finale gewann Alia Knack mit Claus Peter. So heißt der Schimmelwallach von Catoki, der seine Reiterin in 38,05 Sekunden im Stechen ins Ziel trug und ihr damit sowohl Weltranglistenpunkte, als auch das Ticket in EY-Cup-Finale im Dezember in Salzburg bescherte.

Finalticket für Nicole Casper

Während im fürstlich-fürstenbergischen Schlosspark Vierspänner durch die Geländehindernisse kurvten, standen Piaffen, Galoppwechsel und Pirouetten im Dressurstadion an der Brigach hoch im Kurs: Sowohl die Finalqualifikation im NÜRNBERGER BURG-POKAL, als auch der

internationale Grand Prix Preis der Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH & Co. KG Heilbrunnen lockten die Dressurfans. Nicole Casper vom Gestüt Birkhof in Donzdorf pilotierte den neun Jahre alten Oldenburger Hengst Zalando von Zack-Sunny-Boy zum Sieg im Prix St. Georg Spezial und hat damit den Startplatz beim Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL sicher. Den Grand Prix gewann der Bayer Benjamin Werndl aus Aubenhausen mit Famoso OLD vor Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit Westminster und Matthias Bouten und Meggle`s Boston.