“Hansi” Dreher gewinnt acáo Champions Cup

“Hansi” Dreher gewinnt acáo Champions Cup
Twenty Clary und "Hansi" Dreher sorgten im acáo Champions Cup für Begeisterung

Total Hope und Bonita Springs heißen die zwei Pferde, die in der Frankfurter Festhalle die größte Begeisterung auslösten – der eine ein Sohn von Totilas und Weihegold und Sieger im Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL – die andere eine Dunkelfuchsstute von Boston und zweitplatziertes Pferd im Finale der Dressurserie. Die Besucher in der Frankfurter Festhalle erlebten ein wahres Fest des Dressursports mit den zwölf Finalisten.

“Also ehrlich, als ich draußen gehört hab, wie viele Punkte Kira mit Bonita bekommen hat, da hab ich mich schon gefragt – ob wir das wohl schaffen können”, gab Isabell Freese zu, die den lackschwarzen sieben Jahre alten Total Hope ausgebildet und für das Finale qualifiziert hat. “Er lernt unglaublich schnell, er arbeitet sehr gern, er macht mir wirklich jeden Tag Spaß”, schwärmt die gebürtige Norwegerin, die für ihre Vorstellung 79,21 Prozent erhielt. Total Hope begeisterte mit spektakulärer Galoppade und überhaupt mit seiner Bewegungsqualität.

Bonita Springs Qualitäten brachte Kira Wulferding in der denkbar besten Weise zur Geltung. Die Dunkelfuchsstute erhielt 78, 51 Prozent, Chefrichter Dr. Dietrich Plewa hatte die rheinisch gezogene Bonita sogar auf Platz eins gesetzt. Glückliche Dritte wurde Lena Waldmann (Werder) mit dem Hannoveraner Rapphengst Cadeau Noir (75,53). Die Reiterin konnte zudem den sieben Jahre alten Hengst Morricone auf den fünften Rang reiten, der Millennium-Sohn war erst wenige Tage vor dem Finale nachgerückt.

Hans-Dieter Dreher rockt die Festhalle

Kaum waren die Zukunftshoffnungen des Dressursports nach getaner Arbeit wieder wohlbehalten in ihren Boxen, da brachten die internationalen Springreiter das Publikum in der Festhalle “aus dem Häuschen”. Elf von 44 Paaren erreichten im acáo Champions Cup das Stechen des Weltranglistenspringens, Hans-Dieter “Hansi” Dreher aus Eimeldingen war mit Twenty Clary der Schnellste. Seit rund zwei Jahren hat er die Selle Francais-Stute, die nicht gerade das klassische Speed-Pferd sei, aber durch ihren großen Galoppsprung viel Boden gutmachen könne, unterstrich Dreher die Qualitäten der Stute. Für das Hauptereignis des CSI in der Frankfurter Festhalle, den Großen Preis der Deutschen Vermögensberatung AG, setzt der Baden-Württemberger jedoch auf Prinz, Twenty Clary darf am Sonntag Pause machen. Sehr zufrieden war auch der zweitplatzierte Patrick Stühlmeyer (Mühlen), der mit Varihoka du Temple Zweiter wurde. Stühlmeyer gewann bereits 2014 den Großen Preis der Deutschen Vermögensberatung AG.

Nur knapp anderthalb Stunden später schaute der Ire Denis Lynch zufrieden drein, denn nach einem eher unglücklichen Start in der ersten Qualifikation sicherte er sich mit International Popcorn den Sieg in der zweiten Qualifikation der Youngster-Tour, dem Spielbank Wiesbaden Preis. “Ich wusste, dass wir eine gute Runde zeigen müssen, sonst wären wir nicht im Finale dabei”, grinste Lynch. Direkt hinter ihm platzierte sich Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) mit dem acht Jahre alten Lima.

Mercedes-Benz Jump & Drive für Jörg Oppermann

Die Kombination war genau richtig – Jörg Oppermann (Gückingen) im Sattel beim Mercedes-Benz Jump & Drive und Rennsport-As Patrick Assenheimer hinter dem Mercedes-Lenkrad! Zwei Sportler, ein Gedanke – schnell, fehlerfrei und ganz nach vorn. So legte Oppermann mit Corelie, die seiner Ehefrau Lisa gehört, und dem Speed-Trophäenmeister die Herausforderung an. Der Lohn der Mühe war nicht nur die Begeisterung des Publikums, sondern auch eine sehr ausgiebige Sektdusche der Kollegen