“Gebemert und gewonnen” – Max Haunhorst bei den VR CLASSICS

“Gebemert und gewonnen” - Max Haunhorst bei den VR CLASSICS
Siegerpaar im BEMER Championat von Neumünster - Max Haunhorst und Chaccara

Max Haunhorst aus Hagen a.T.W. hat das Championat mit der zehn Jahre alten OS-Stute Chaccara gewonnen.

Der 18-jährige nahm Rolf Göran Bengtsson und Oak Grove`s Carlyle Sekundenbruchteile in der Siegerrunde des Weltranglistenspringens ab.

Aus eins mach zwei

“Wir haben die Decke von BEMER mal ausprobiert und dann gleich gekauft”, plauderte Max aus. “Es konnte ja keiner ahnen, dass ich gewinne. Nun haben wir zwei.” BEMER steht für physikalische Gefäßtherapie bei Mensch und Pferd. Die Veterinary Line von BEMER erfreut sich großer Beliebtheit.

Für Max Haunhorst ist es der erste Auftritt bei den VR CLASSICS in Neumünster. “Ich bin echt froh, dass ich hier starten darf, bei einem Turnier mit so guten Bedingungen”, bedankte sich Haunhorst mit Blick auf Veranstalter Paul Schockemöhle. Der war durchaus erfreut, ist doch Haunhorsts Stute Chaccara eine Tochter seiner Mecklenburger Hengstes Chacco-Blue, der seit 2017 Nummer eins der Weltrangliste der Springpferdevererber ist. Auf Favoritenrollen für den Großen Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken am Sonntag (ab 13.45 Uhr) mochte sich Schockemöhle nicht festlegen: “Wir haben heute gesehen, dass es bestimmt so 20 Reiter sind, die hier gewinnen könnten. Der Große Preis ist nochmal eine andere Aufgabe und wir haben einen Mix aus guten jungen Leuten und Routiniers.”

Wie der Vater, so der Sohn

Einer der Routiniers lächelte verschmitzt. Rolf-Göran Bengtsson fand nichts auszusetzen am Sieg des jungen Haunhorst. “Er musste es ja versuchen und er hat es gemacht. Das war sehr sehr knapp, aber es hat gereicht.” Bengtsson saß im Sattel eines Casall-Nachkommens, jenes Holsteiner Hengstes der untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. “Er hat die Vorsicht von seinem Vater”, charakterisierte der in Oelixdorf lebende Schwede den elf Jahre alten Holsteiner Wallach.

Auf Anhieb geglückt

Erst seit zehn Tagen sind Quintair und Tobias Meyer (Benstrup) ein Team. “Alexandre Onyshenko hat angerufen und gefragt, ob ich das Pferd reiten will”, so der drittplazierte Meyer. “Ich bin dann mit meinem Chef losgefahren und haben das Pferd ausprobiert. Ich konnte erst zwei, drei Parcours mit ihm springen, das ist ein Pferd mit dem noch viel mehr geht.”

Quintair war zeitgleich das jüngste Pferd der Prüfung und deswegen erhielt sein Reiter einen ganz speziellen Sonderpreis vom Landmaschinenhandel Claas Bordesholm. Meyer durfte einen schicken Kunststofftrecker mit nach Hause nehmen. Klar, dass der Vater eines sechsjährigen Sohnes den leuchtend bunten Frontlader gleich mal selbst ausprobierte.

Ergebnisse VR Classics Neumünster