French King ist der „König von Köln“

French King ist der „König von Köln“
Großer Triumph für Katar-Scheich Abdullah bin Khalifah Al Thani im ersten Highlight der German Racing Champions League

Scheich-Crack triumphiert beim Auftakt der German Racing Champions League

Großer Triumph für Katar-Scheich Abdullah bin Khalifah Al Thani im ersten Highlight der German Racing Champions League (elf Top-Rennen in sechs deutschen Galopp-Metropolen) am Sonntag beim Benefiz-Renntag zugunsten des Kinderschutzbundes auf der Galopprennbahn in Köln: Im Carl Jaspers Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) dominierte vor 8.000 Zuschauern der im Besitz des Ex-Premierministers von Katar und Sohn des Emirs stehende vierjährige Hengst French King mit dem französischen Star-Jockey Olivier Peslier (46) als 3,9:1-Favorit.

Der im Februar in der Heimat seines Eigners erfolgreiche French Fifteen-Sohn aus dem französischen Rennstall von Henri-Alex Pantall war auf der Zielgeraden nicht mehr aufzuhalten und bekam den lange führenden Be My Sheriff und den 2017er-Derbysieger Windstoß leicht mit einer dreiviertel Länge in den Griff.

Über weite Strecken führte Be My Sheriff bei moderatem Tempo vor Alounak und French King, dahinter sah man Walsingham vor Khan, sowie Colomano und Windstoß am Ende des siebenköpfigen Feldes. Im Schlussbogen hatte French King ein paar Plätze eingebüßt, doch wartete Olivier Peslier in aller Seelenruhe den Gang der Dinge ab.

Sechster Erfolg beim 15. Start

Be My Sheriff verteidigte sich auf der Zielgeraden weiter, aber als French King eingesetzt wurde, war die Frage nach dem Gewinner schnell beantwortet. Der Favorit klärte sehr schnell die Fronten und bescherte seinem Besitzer die Siegbörse von 40.000 Euro. Es war beim 15. Start der sechste Erfolg von French King, der seine Gewinnsumme auf 655.273 Euro steigerte.

„Ich habe French King unterwegs zurückgenommen, er hat sich in der letzten Zeit enorm verbessert und leicht gewonnen. Das Rennen war heute wie maßgeschneidert“, berichtete Olivier Peslier in einem ersten Statement.

Be My Sheriff hielt bis zuletzt bestens stand und lief als Zweiter das erwartet gute Rennen. „Es war sein erster Start auf dieser Distanz und nach nur zwei Wochen. Ich bin sehr zufrieden, wir gehen nun in den Großen Preis der Badischen Wirtschaft“, versicherte Trainer Henk Grewe.

Windstoß stieß vom letzten Platz noch auf Rang drei vor, gefolgt von Alounak, der als Vierter keinen Gang höher schalten konnte. „Ihm fehlte bei dem flauen Tempo die Spritzigkeit“, sagte sein Betreuer Waldemar Hickst. Colomano fiel nach der Pause noch nicht auf und belegte Rang fünf vor Walsingham, der zeitig nachließ und Khan, der deutlich weicheren Boden benötigt hätte.