EM Strzegom – Alle deutschen Pferde passieren Verfassungsprüfung

EM Strzegom - Alle deutschen Pferde passieren Verfassungsprüfung

Julia Krajewski mit Samourai du Thot | Foto: Copyright Ingo Wächter

EM Strzegom – Alle deutschen Pferde passieren Verfassungsprüfung

77 Paare aus 19 Nationen kämpfen ab morgen um die Medaillen in der Vielseitigkeit

Es kann losgehen. Bei den Vielseitigkeits-Europameisterschaften im polnischen Strzegom kämpfen ab morgen 77 Paare aus 19 Nationen um die Medaillen, 13 Länder stellen eine Mannschaft.

Den Auftakt der EM machte wie immer die obligatorische Verfassungsprüfung. Dabei werden alle Pferde den Richtern und dem Tierarzt präsentiert, um sich die Starterlaubnis für den dreiteiligen Wettkampf aus Dressur, Gelände, Springen abzuholen. Alle sechs deutschen Pferde wurden von der Jury anstandslos akzeptiert. Lediglich zwei Pferde, der zehnjährige Nereo CP des Spaniers Albert Hermoso Farras sowie die 13-jährige Stute Quefira de L’Ormeau der Italienerin Arianna Schivo wurden zur näheren Untersuchung in die „Holding Box“ geschickt, bevor auch sie das Urteil „passed“ bekamen.

Die Startreihenfolge für das deutsche Team hatte Bundestrainer Hans Melzer bereits vor Tagen festgelegt. Nach der Auslosung der Startreihenfolge ergibt sich für die kommenden beiden Tage folgendes Bild: Als erste Starterin wird Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot (10.50 Uhr) die deutschen Farben vertreten und auch die amtierende Deutsche Meisterin Bettina Hoy (Rheine) mit Seigneur Medicott ist am ersten Dressurtag um 14.35 Uhr an der Reihe. Am zweiten Tag folgen dann Ingrid Klimke (Münster) mit Horseware Hale Bob OLD m 11.47 Uhr und Titelverteidiger Michael Jung (Horb) mit Rocana FST als Schlussreiter fürs deutsche Team um 15.32 Uhr.

EM-Newcomerin Josefa Sommer (Immenhausen) mit Hamilton hat am Donnerstagmorgen um 11.54 Uhr ihren ersten Auftritt, der zweite deutsche Einzelreiter Kai Rüder (Blieschendorf) geht mit Colani Sunrise am Freitag um 14.14 Uhr aufs Viereck.

Die Europameisterschaften finden erstmals in Morawa, einem Ortsteil des niederschlesischen Strzegom (Striegau) statt, das sich seit 2000 zu einem beliebten Vielseitigkeitsstandort gemausert hat. Inzwischen richtet hier Hausherr Marcin Konarski jährlich gleich mehrere internationale Veranstaltungen mit Prüfungen von Ein- bis Drei-Sterne-Niveau aus. Der ehemalige polnische Meister war selbst international im Vielseitigkeitssport erfolgeich, bevor er sich vom aktiven Sport zurückzog. Ganz in der Nähe von Morawa auf einem ehemals staatlichen Vollblutgestüt aufgewachsen, widmete er sich dem Aufbau einer eigenen Reitanlage und des Turniergeländes mit mittlerweile rund 250 Geländehindernissen aller Art. Bisherige Veranstaltungs-Höhepunkte waren die Ausrichtung des letzten Weltcup-Finales im Jahr 2009, zu dem über 20.000 Besucher nach Strzegom kamen, sowie die Europameisterschaften der Jungen Reiter 2015. Für diese wurden extra ein neues Wasserhindernis anlegt und der Springplatz von Gras auf Sand umgestellt, quasi als „Generalprobe“, für die jetzige „Senioren“-EM.

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Quelle: fn-press
Uta Helkenberg