Ein Franzose ist der „König von Berlin und von Deutschland“

Ein Franzose ist der „König von Berlin und von Deutschland“
French King

Champions League: Dritter Triumph für French King in 2019.

Ein französischer Galopper ist der König von Berlin und von Deutschland: Der von Henri-Alex Pantall in Beaupreau im Nachbarland für Katar-Scheich Abdullah bin Khalifa Al Thani trainierte und von Weltklasse-Jockey Henri-Alex Pantall trainierte French King (2,9:1) gewann am Sonntag den 129. Longines Großer Preis von Berlin (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) vor 8.486 Zuschauern auf der Rennbahn Berlin-Hoppegarten in grandioser Manier in der German Racing Champions League.

Der zuvor im Carl Jaspers-Preis (in der Elite-Serie in Köln) und im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis in Hamburg erfolgreiche vierjährige Spitzengalopper sicherte sich in der Saison 2019 sein drittes Gruppe-Rennen hintereinander in Deutschland und schloss zum in der Champions League-Gesamtwertung führenden Derbysieger Laccario (beide 20 Punkte) auf, während Jockey Eduardo Pedroza (28 Punkte) vor Olivier Peslier (20 Punkte) bei den Jockeys seine Führung verteidigte und bei den Trainern Andreas Wöhler mit 28 Punkten bis auf einen Zähler an Markus Klug (29 Punkte) heranrückte.

Es war eine atemberaubende Vorstellung, die French King im Sechserfeld zeigte, wobei das Top-Rennen der Berliner Rennsaison von drei Gästen aus dem Ausland beherrscht wurde. Peslier wartete in aller Seelenruhe den Gang der Dinge ab, wobei der Engländer Communique in der Gegenseite die Spitze vor Andoro und Old Persian übernahm. French King galoppierte an vierter Position vor Alounak, der nach dem Start kurz vorne war, und Royal Youmzain am Schluss.

Auch auf der Zielgeraden behielt Peslier die Nerven auf French King, als Communique vorne etwas ausgerissen war. Doch Meter um Meter machte er gut den Konkurrenten gut und löste sich unter dem tosenden Beifall des Publikums auf eine Länge. 100.000 Euro Siegbörse waren der Lohn für Katar-Scheich Al Thani. Es war beim 17. Start der achte Triumph für French King, der seine Gewinnsumme auf 795.273 Euro steigerte.

Siegjockey Olivier Peslier erklärte: „Er hat sich immer weiter verbessert, ein Super-Pferd, das nun dreimal in Deutschland gewonnen hat.“ Trainer Henri-Alex Pantall, der ein grandioses Wochenende krönte, fügte an: „Es ist mir eine große Freude, hier zu sein, denn mein Schwiegervater Bruno Klotz stammte aus Berlin. Ein Start im Großen Preis von Baden ist natürlich eine Option, aber ich denke, dass sein Besitzer schon eine Idee haben wird, wo wir weitermachen. French King hat auch eine Arc-Nennung.“

Communique hielt an der Spitze Platz zwei knapp gegen den favorisierten Old Persian fest. „Leider hat sich Communique an der Startmaschine gestoßen, so dass er nicht gleich nach vorne kam. Er hat sich auch eine Wunde in der Nähe des Auges zugezogen. Aber gekämpft hat er trotzdem stark“, versicherte Trainer Mark Johnston.

Royal Youmzain konnte vom Ende des Feldes nur auf Platz vier vorstoßen, mehr war jedoch bald nicht mehr drin. „Das war schon in Ordnung, ich bin zufrieden“, so Jockey Eduardo Pedroza. Alounak und Andoro, der auch eine deutliche Störung auf der Geraden hinnehmen musste, belegten die letzten beiden Plätze. Die German Racing Champions League wird am 1. September mit dem Longines Großer Preis von Baden in Baden-Baden fortgesetzt.