Dragon Lips – „Drachenflug“ in der Kölner Meilen Trophy

Dragon Lips: „Drachenflug“ in der Kölner Meilen Trophy

Dragon Lips: „Drachenflug“ in der Kölner Meilen Trophy | Foto: Copyright Marc Rühl

Dragon Lips – „Drachenflug“ in der Kölner Meilen Trophy

Wieder ein großer Treffer für Neutrainer Andreas Suborics in Köln

Wieder ein grandioser Erfolg für Neutrainer und Ex-Klassejockey Andreas Suborics am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln. Vor 9.500 Zuschauern triumphierte der erst seit gut einem halben Jahr von dem gebürtigen Österreicher für den Stall Lintec vorbereitete dreijährige Hengst Dragon Lips (66:10) in der Meilen Trophy (Gruppe II, 70.000 Euro, 1.600 m). Es war ein grandioser Ritt, den der Franzose Marc Lerner auf dem Footstepsinthesand-Sohn zeigte, der im April im Dr. Busch-Memorial in Köln den ersten Gruppe-Sieg für Suborics markiert hatte.

Als Einziger nahm der immer mehr auf sich aufmerksam machende Jockey schon in einer frühen Phase des Rennens eine Spur weit an der Außenseite des von dem Co-Favoriten Millowitsch angeführten Neunerfeldes. Im Schlussbogen tat Lerner dann das einzig Richtige, er beorderte Dragon Lips blitzartig in Front und kontrollierte von dort nach einer Top-Leistung von Pferd und Reiter die Konkurrenz in sehr sicherer Manier mit einer Länge Vorsprung.

40.000 Euro Siegbörse waren der Lohn für den zweiten Sieg beim siebten Start von Dragon Lips, der dem Dreijährigen-Jahrgang ein glänzendes Zeugnis ausstellte. Auf seinen weiteren Werdegang, der ihn in den Großen Dallmayr-Preis (Gruppe I) am 30. Juli in München und das Darley-Oettingen-Rennen am 31. August nach Baden-Baden führen könnte, darf man sehr gespannt sein.

In einem spannenden Ringen erkämpfte sich Wonnemond (Bayarsaikhan Ganbat) mit toller Schlussoffensive noch den Ehrenplatz gegen den lange gut standhaltenden Millowitsch. Diplomat, eines von drei Pferden des Renn-Vereins-Präsidenten Eckhard Sauren, machte als Vierter ebenfalls noch auf sich aufmerksam vor Pas de deux, der beim ersten Jahresstart gut mitmischte, und Degas, der auch mit Scheuklappen nicht ganz durchzog.

Der Toto-Favorit Poetic Dream, vor zwei Monaten hier klassischer Sieger im Mehl-Mülhens-Rennen, schien auf der Zielgeraden kurz die Gegner zu überrollen, doch war es dann schnell wieder um ihn geschehen. Er blieb unter den Augen seines Besitzers Jaber Abdullah (Dubai) als Siebter deutlich unter seinen Möglichkeiten. Nordico hatte blieb wie der im Mitbesitz von FC Köln-Torwart Timo Horn befindliche Aufsteiger immer im Hintertreffen in diesem tollen Meilen-Highlight.

Siegtrainer Andreas Suborics in einem ersten Statement: „Ich hatte die Außenbox für Dragon Lips beantragt, da er bei seinem letzten Start in Köln in der Startmaschine sehr nervös war. Die äußere Spur war besser, daher hat Marc Lerner diese Position gewählt. Ich hatte ihm gesagt, dass er so lange wie möglich dort bleiben sollte. Als er im Schlussbogen in Front ging, hatte ich meine Zweifel, ob das zuviel gewesen sein könnte. Millowitsch hat ihn früh attackiert, aber Marc hat ihn kurz Luft holen lassen und dann super toll zurückgekämpft. Die letzten einhundert Meter bin ich neben dem Geläuf hergelaufen. Früher war der Hengst etwas nervig. Aber mit jedem Rennen hat er sich mehr gefestigt. Vor seinem Rennen zuvor in Dortmund hatte ich ihn wohl etwas zu vorsichtig gearbeitet. Heute hatte er einige Prozent mehr zur Verfügung. Man lernt immer noch dazu. Das Gruppe II-Rennen heute zu gewinnen war mir wichtig.“

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Quelle: Petra Franken
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