Die Sieger des zweiten Summer-Circuit-Tages stehen fest

Die Sieger des zweiten Summer-Circuit-Tages stehen fest
Bester Österreicher Christian Juza

Als sportlicher Höhepunkt des heutigen zweiten Turniertages beim Equestrian Summer Circuit II stand die 1,30 Meter hohe Premium Tour im Vordergrund.

Sieg in letzter Sekunde: Schlussreiter Daniel Böttcher gewinnt die heutige Premium Tour

Der Deutsche Daniel Böttcher holte vom gestrigen fünften Platz auf und siegte in einer Zeit von bemerkenswerten 61,92 Sekunden. Er konnte sich dabei voll und ganz auf seine genial mitkämpfende Stute Valentina RS verlassen, mit der er als Schlussreiter ordentlich aufhorchen ließ und das Starterfeld sprichwörtlich von hinten aufrollte. Auf dem zweiten Platz zeichnete sich der aus der Schweiz kommende Pascal Bettschen, der die achtjährige Loretta van het Mettenhof sattelte, aus. Der gestern siegreiche Manfred Scheid platzierte sich mit seinem Partner Censation D’ive heute an dritter Stelle.

Nur eine Sekunde langsamer war der Österreicher Christian Juza, der mit seiner flinken Stute Lena 490 in 63,56 Sekunden die Ziellinie als Viertbester überquerte und sich somit zum besten rotweißroten Reiter kürte. Weitere heimische Prämierungen konnte Christoph Obernauer einfangen, der mit Kleons Absinth 2 zu Beginn der Prüfung eine schnelle, fehlerfreie Runde hinlegte und somit in Führung ging. Am Ende sollte es für Platz sechs reichen. Mit seinem zweiten Sportler Clooney 57 meisterte der Team-Happy-Horse-Reiter, inmitten des starken Starterfeldes, noch den achten Rang. Knapp aus der Platzierung schaffte Julia Jaritz ebenfalls eine fehlerfreie Runde in der Zeit von 74,37 und schnappte sich mit Champion de Luxe den 14. Rang. Willi Fischer und Chanel de Lassergut mussten leider vier Strafpunkte auf ihrem Konto verbuchen. Das eingespielte Team wäre sonst mit ihren 63,38 Sekunden auf dem Podium gestanden.

Ungarischer Doppelsieg in der Elite Tour I

Nach vielen rasanten Runden stand auch in der Elite Tour I der Gewinner fest. In der entscheidenden zweiten Phase fanden sich 21 Starter des 33-köpfigen Teilnehmerfeldes wieder. Der Ungar Péter Kollár triumphierte gleich zweimal in diesem 1,10 Meter hohen Fehler-Zeit-Springen. Seine Stute Freya S platzierte sich mit 27,37 Sekunden auf dem ersten Rang und war somit schneller als ihr Stallkollege Centrum, der ebenfalls mit dem Ungarn eine Spitzenzeit erreichte (29,58 Sekunden) und sich an zweiter Stelle prämierte.

Den dritten Platz sicherte sich in einer Zeit von 30,64 Sekunden Katerina Endrysova, die am heutigen Tag auf den KWPN-Wallach Filore setzte. Die rotweißrote Equipe konnte sich ebenfalls zwei Plätze unter den Top Zwölf sichern. Chevalier 97 hatte seinen Partner Peter Pichler im Sattel und sie holten sich zusammen den sechsten Platz. Tanja Hladik und ihr österreichisches Warmblut Calino G erreichten den zehnten Rang in einer Zeit von 34,95 Sekunden.

Die Youngster Touren bleiben spannend

Am zweiten Tag des internationalen Springturniers in der Lake Arena zeigten sich die Youngsters frisch und von ihrer besten Seite und legten eine saubere Runde nach der anderen hin. Die Reiterinnen und Reiter sind immer noch top-motiviert, denn es ist noch nicht entschieden, wer im Finale das heißbegehrte, nagelneue Auto gewinnen wird. Zu der L.A. Youngster League gehört nicht nur der Equestrian Summer Circuit II, sondern auch der Equestrian Spring Break und der erste Part des Equestrian Summer Circuits. Am Ende der zweiwöchigen Veranstaltung werden dann die hart erarbeiteten Punkte zusammengezählt und derjenige, der die meisten Punkte vorweisen kann, wird zum Sieger gekürt. Derzeitig Führender ist nach wie vor der Slowake David Horvath, der Platz eins im Zwischenklassement eisern verteidigt.

Die fünfjährigen Springpferde stellten heute einmal mehr ihr Können unter Beweis und meisterten den von Franz Madl und Reza Kazemian gestellten Parcours über 1,15 Meter. Unter den 18 von 24 Paaren schafften auch drei österreichische Amazonen einen fehlerfreien Ritt. Isabella Schlemmer sattelte My Caresina S und erreichte nach dem gestrigen astreinen Auftakt erneut fehlerfrei das Ziel. Unestar D’ysenbeeck Z legte ebenfalls mit seiner Reiterin Magdalena Margreiter eine rasante Runde hin und galoppierte in 75,27 Sekunden über die Ziellinie. Als dritte im Bunde bewies sich abermals Katharina Rhomberg mit ihrer Stute Ibis Redibis D’acheronte in einer Zeit von 74,14 Sekunden.

Im siebenten der über 50 ausgeschriebenen Summer-Circuit-II-Bewerbe überwanden die Sechsjährigen eine Hindernishöhe von 1,25 Meter und am Ende kamen 17 der 28 Paare ex aequo als Sieger auf Platz eins. Die nationenreiche Konkurrenz dominierte mit vielen sauberen Runden, doch auch vier rotweißrote Starter brachten ihre Pferde mit einem Nullfehlerritt und einer sportlichen Zeit ins Ziel.

Christoph Obernauer und sein Holsteinerwallach Kleons Renegade benötigten nur 78,97 Sekunden für den anspruchsvollen Parcours. Einen Tick langsamer (79,06 Sekunden) war Lisa Maria Rudigier auf ihrer Stute Cumtaga van de Marsweg Z. Der mit A-Brand versehene Copin van de Broy-Nachkommen Copino J demonstrierte ebenfalls eine tolle Runde mit Jennifer Jaritz im Sattel und gemeinsam bestritten sie den Parcours in lupenreinen 81,07 Sekunden. Ein „Mercy“ – übersetzt Danke – kann Gerfried Puck auf jeden Fall seiner Stute No Mercy sagen, denn sie brachte den Steirer nach 84,34 Sekunden ins Ziel.

Einen anspruchsvollen Parcours – aufgebaut auf 1,35 Meter – gab es auch heute wieder für die siebenjährigen Nachwuchspferde. Im Vergleich zum gestrigen Tag trugen sich heute weniger Reiter-Pferde-Paare mit fehlerfreien Auftritten an der Spitze ein. Folgende neun Reiter kamen strafpunktefrei ins Ziel:

Daniel Böttcher mit dem Holsteiner Comrey MM, Kamil Papousek auf Mister Star VD Zandhoeve und Great Feeling, David Horvath mit dem KWPN Hopefull, Karel Polak und dem Schwimmel He’s Blue, Rommy Herzig mit der De Reve x Concorde-Stute Chamonix de Reve, Heiner Ortmann sattelte Hummer-N, ein Nachkomme des berühmten Ahorn Z. Weiters erreichte Zuzana Zelinkova mit ihren beiden Sportlerinnen Ekatharina und Haranka eine fehlerfreie Runde. Bestes Ergebnis aus heimischer Sicht setzte Miriam Überbacher, die mit ihrem Oldenburger Chirico 6 in einer Zeit von 79,50 Sekunden und ärgerlichen acht Strafpunkten die Ziellinie überquerte.