Deutschland und Schweiz mit ersten Siegen

WANDRES Frederic (GER) und Hot Hit sicherten sich den Sieg in der Qualifikation zur Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL der Dressurreiter 2019

Frederic Wandres aus Hagen a.T.W. und Kaya Lüthi, Schweizerin mit Wohnsitz im westfälischen Stadthagen, haben die ersten goldenen Schleifen beim CHI Donaueschingen erobert. Wandres pilotierte den acht Jahre alten Hotline-Sohn Hot Hit zum Sieg in der Qualifikation zur Finalqualifikation im NÜRNBERGER BURG-POKAL – Kaya Lüthi nutzt ihr letztes Jahr in der U25-Altersklasse und gewann prompt den Auftakt des European Youngster Cups.

Im Spring- und Dressurstadion ist der CHI in vollem Gang, am Fahrstadion wächst die Anspannung… Heute gab Bundestrainer Karl-Heinz Geiger die Mannschaftsnominierung bekannt, je drei Fahrer/ Fahrerinnen zählen zu einem Nationenpreisteam und erstmals ist die 23-jährige Anna Sandmann (Lähden) für die deutsche Vierspänner-Mannschaft nominiert worden, die bereits in Aachen gute Leistungen ablieferte. Georg von Stein (Modautal) und der Deutsche Meister Michael Brauchle (Aalen) – beide mit reichlich Championatserfahrung versehen – bilden mit Anna Sandmann das deutsche Aufgebot der Vierspänner-EM. Ein Wermutstropfen trübte den Tag: Mareike Harm (Negernbötel), sonst eine “sichere Bank” für das Team, musste nach der Horse-Inspektion auf Amicello verzichten, eines der besten Pferd für die Teilprüfung Dressur und startet nun als Einzelfahrerin in die EM. Den EM-Auftakt macht am Freitag in der Dressur um 09.00 Uhr Markus Stottmeister (Bösdorf), gleich danach folgen Sebastian Heß und Rene Poensgen. Übertragen wird das Geschehen live bei www.feitv.org.

Frederic Wandres konnte im Prix St. Georg Spezial mit Hot Hit mit 73, 31 Prozent überzeugen, ihm folgte Andrea Timpe mit Don Carismo auf Platz zwei. Die Finalqualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL folgt am Samstag ab 11 Uhr im Dressurstadion an der Brigach. Für Kaya Lüthi ist das letzte U25-Jahr angebrochen und schon deshalb nutzt die Springreiterin, die in Aach/Hegau aufgewachsen ist, den CHI jetzt für den Start in der Springsportserie. “Ich habe momentan noch nicht die Pferde, um im Drei-Sterne-CSI sicher mitreiten zu können”, so Lüthi, die mit Johannes Ehning und der acht Monate alten gemeinsamen Tochter

nach Donaueschingen gekommen ist. “Ich fand es dann besser EY-Cup zu reiten mit gutem Gefühl, als zuviel zu wollen.” Zwei Jahre lang war die Schweizerin nicht dabei – erst hinderte sie ein Beinbruch am reiten, dann meldete sich Nachwuchs an. Mit MB Airport Magic hat sie ein Pferd dabei “das richtig Kampfgeist hat, mit dem kann ich schwere Springen reiten, der will immer los und rüber”, freute sich die Amazone über den ersten Sieg beim CHI Donaueschingen.