Deutschland gewinnt zum vierten Mal Nationenpreis-Serie in der Vielseitigkeit

Deutschland gewinnt zum vierten Mal Nationenpreis-Serie in der VielseitigkeitDeutschland gewinnt zum vierten Mal Nationenpreis-Serie in der Vielseitigkeit

Deutsche Mannschaft beim Finale in Boekelo Zweiter

Bereits zum vierten Mal seit 2012 haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter die Nationenpreis-Serie gewonnen. Zwar wurde das deutsche Team auf der letzten Station der Serie, beim CCIO3* Boekelo, „nur“ Zweite hinter der neuseeländischen Mannschaft, in der Gesamtwertung war den Deutschen der Sieg jedoch wieder einmal nicht zu nehmen. Mit insgesamt 670 Serienpunkten verwiesen sie ihre Dauerkonkurrenten aus Großbritannien, die die Serie ebenfalls schon zwei Mal gewinnen konnten, auf Platz zwei (590 Punkte). Mit deutlichem Abstand landete Frankreich auf dem Bronzerang (390).

„Ich freue mich natürlich über den Sieg, aber vor allem darüber, dass so viele deutsche Paare daran beteiligt waren“, sagte Bundestrainer Hans Melzer. So waren es – mit Ausnahme von Houghton Hall und Aachen – vor allem Nachwuchsreiter und Reiter aus der zweiten Reihe, die für die Titelverteidigung sorgten. Insgesamt konnten deutsche Teams fünf von neun Stationen für sich entscheiden, einmal wurden sie Dritte und auf der letzten Station in Boekelo Zweiter. Damit verwiesen sie die Briten, die als Serien-Führende in die Niederlande gereist waren, auf Platz zwei.

„Selbst wenn die Briten gewonnen hätten, hätte uns ein fünfter Platz gereicht“, erklärte Melzer. „Da sie an allen neun Stationen teilgenommen haben, wären ihnen selbst bei einem Sieg an anderer Stelle wieder Punkte abgezogen worden. Denn insgesamt werden nur die sieben besten Ergebnisse gewertet“. Solche Rechenspiele waren allerdings nicht nötig, denn in Boeklelo war das britische Quartett vom Pech verfolgt. Laura Collett musste unfreiwillig aus dem Sattel und ihre Teamkollegen Tom McEwen and Matt Heath zogen vor dem Springen zurück. Das bedeutete Platz zehn in dem mit 99 Startern und elf Mannschaften topbesetzten Starterfeld.

Für die deutsche Mannschaft lief es dagegen sehr gut. Bis auf Anna Siemer (Salzhausen) mit Chloe kamen alle drei deutschen Teamreiter lediglich mit Zeitstrafpunkten ins Ziel: Felix Etzel (Reichenberg) mit Bandit, Jörg Kurbel (Rüsselsheim) mit Josera’s Entertain You, der in diesem Jahr mit drei Starts der fleißigste deutsche Nationenpreisteilnehmer war, sowie Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida (v. Contendro I – Espri). Er erzielte mit einem Endergebnis 53,0 Minuspunkten nicht nur das beste Ergebnis für die Mannschaft, sondern war mit Platz neun auch der beste Deutsche in der Einzelwertung. „So gut wie hier ging sie in der Dressur noch nie. Ein potenzielles Championatspferd“, schwärmte Hans Melzer begeistert über die Hannoveraner Stute, mit der „Dibo“ im vergangenen Jahr noch Sechster bei den WM der siebenjährigen Vielseitigkeitspferde in Lion d’Angers war. Insgesamt sammelte das Quartett von Hans Melzer 174,3 Minuspunkte und musste damit den Neuseeländern den Vortritt lassen. Diese kamen auf 160,9 Minuspunkte und stellten mit Tim Price mit Cekatinka auch den Einzel-Sieger in der Einzelwertung vor dem Niederländer Tim Lips mit Bayro und dem Franzosen Alexis Goury mit Trompe d’Oeil d’Emery. Auf dem dritten Platz im Nationenpreis landete mit 203,7 Minuspunkten die australische Mannschaft.

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Quelle: fn-press
Uta Helkenberg