Der NÜRNBERGER BURG-POKAL ist die kleine Meisterschaft

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL ist die kleine Meisterschaft
Ingrid Klimke und Franziskus in Balve

Mitte Juni treffen sich die besten Pferdesportler Deutschlands beim Longines Balve Optimum.

In Dressur und Springen geht es zum einen um nationale Meisterehren, zum anderen aber auch darum, im Hinblick auf die Europameisterschaften ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen.

Natürlich geht es um den so genannten großen Sport, wenn das Turnier im Sauerland ansteht. Neben den deutschen Titelkämpfen gibt es auch eine Prüfung, die einen meisterschaftsähnlichen Charakter aufweist: Der NÜRNBERGER BURG-POKAL. Die Serie gilt zu Recht als Deutsche Meisterschaft junger Dressurpferde, obgleich es diesen Titel nicht offiziell gibt. In der Anerkennungvon Fachleuten ist der Wettbewerb aber genau das, und die Krönung findet am Jahresende in der Frankfurter Festhalle statt.

Das Longines Balve Optimun ist mit „seiner“ Qualifikation eine von zwölf Etappen auf dem Weg dorthin und erfreut sich Jahr für Jahr einer erstklassigen Besetzung. Im Vorjahr gewann Reitmeister Hubertus Schmidt, davor war die vielfache Deutsche Meisterin Helen Langehanenberg erfolgreich.

Für das Publikum ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL eine Gelegenheit, die Champions von morgen in jungen Jahren zu sehen, wenn sie praktisch als ungeschliffene Diamanten ihr sportliches Potential zeigen können. Zahlreiche Pferde schaffen später den Sprung bis in die Weltspitze und sind international hoch erfolgreich. Mit der oldenburgischen Stute Weihegold (Finalsiegerpferd von 2013) konnte beispielsweise Isabell Werth dreimal in Folge das Weltcup-Finale für sich entscheiden.