Das großartige Geburtstagsgeschenk für Markus Klug im Diana-Trial

Das großartige Geburtstagsgeschenk für Markus Klug im Diana-Trial
Das großartige Geburtstagsgeschenk für Markus Klug im Diana-Trial

Championtrainer stellt mit Akribie und Satomi die beiden Erstplatzierten in Berlin-Hoppegarten.

Seinen 43. Geburtstag am Sonntag wird Championtrainer Markus Klug in besonderer Erinnerung behalten: Mit Akribie und Satomi stellte der Top-Coach, der in Köln geblieben war, die beiden Erstplatzierten vor 10.931 Zuschauern im Diana-Trial (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.000 m) auf der Galopprennbahn Berlin-Hoppegarten, dem bedeutendsten Vorbereitungsrennen für den klassischen Henkel-Preis der Diana.

Zu verdanken war der mit einem Preisgeld von 40.000 Euro honorierte Triumph von Gestüt Röttgens Akribie, die als 6:1-Chance im achtköpfigen Feld angetreten war (Donjah, die sich im Training verletzt hatte, und Barbados waren abgemeldet worden), in erster Linie einem Klasse-Ritt von Stalljockey Adrie de Vries.

Der Holländer hatte sich im vierköpfigen Klug-Aufgebot für die Reliable Man-Tochter entschieden, die 2018 Zweite im Preis der Winterkönigin, der wichtigsten Prüfung für zweijährige Pferdedamen, war, aber zuletzt als Fünfte im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen in Köln an einem sehr glücklichen Rennverlauf gescheitert war. In der Hauptstadt beorderte De Vries Akribie sofort an die Spitze, dosierte dort geschickt das Tempo und kontrollierte früh die Szenerie.

Sehr überzeugend verabschiedete sich die beim fünften Start nun zum dritten Mal siegreiche Lady mit zwei Längen von ihren Kontrahentinnen, von denen die Außenseiterin Satomi als enorm schnell werdende Zweite den Klug-Doppelsieg rund machte.

Adrie de Vries in einem ersten Statement: „Die andere Taktik, heute von vorne zu gehen, war ausschlaggebend. Ich habe das Tempo sehr gut einteilen können.“ Natürlich dürfte Akribie nun eine erste Chance im Henkel – Preis der Diana am 4. August in Düsseldorf sein.

Bestens dabei blieb die Lokalmatadorin Stex, die als Dritte ebenfalls überraschte. Die anderen beiden Starterinnen von Markus Klug belegten Platz vier und fünf – Anna Pivola fand nicht mehr ganz in die Partie, während die Winterkönigin Whispering Angel nach langer Pause erst am Ende nachließ, nachdem sie lange besser ausgesehen hatte. Die Favoritin Shining Pass wirkte diesmal als Sechste nie gefährlich und ließ lediglich Global Cloud und Guardian Fay hinter sich.

Zuschauerrekord am Pfingstsonntag

Sehr zufrieden war auch Hoppegarten-Eigner Gerhard Schöningh mit dem großen Ladies Day: „Ich hoffe, es hat unseren Zuschauern auch so gut gefallen. Unsere Bahn war total voll. Wir hatten am Pfingstsonntag seit 2008 einen Zuschauerrekord.“
Champions League am Montag in Köln

Bereits am Pfingstmontag (10. Juni) steht der nächste Hochkaräter im deutschen Galopprennsport bevor – das Sparkasse KölnBonn – Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.200 m) in Köln ist der dritte Lauf der German Racing Champions League 2019.