Christian Ahlmann ist Rider of the Year

Christian Ahlmann ist Rider of the Year
Rider of the Year Christian Ahlmann (2.v.l.) sichert sich den Titel vor Janne-Friederike Meyer-Zimmermann und Andreas Kreuzer

Junger Franzose siegt im Großen Preis.

Die MUNICH INDOORS 2018 sind mit dem packenden Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG und so mit der Entscheidung der diesjährigen DKB-Riders Tour zu Ende gegangen. Zunächst brachte ein kleines Favoritensterben im ersten Umlauf noch einmal richtig Spannung in die Olympiahalle, denn Andreas Kreuzer (Damme) hätte es noch in der Hand gehabt, mit dem Führenden der Tour, Christian Ahlmann (Marl), gleich zu ziehen. Ahlmann musste im Umlauf Fehler mit Colorit hinnehmen, Kreuzer schaffte es in die Siegerrunde und hatte somit die Chance, mit einem Sieg ebenfalls auf Platz eins der DKB-Riders Tour aufzusteigen. Am Ende musste sich Kreuzer und sein Calvilot mit Platz 13 im Großen Preis zufrieden geben, schob sich aber noch auf Platz drei der DKB-Riders Tour Gesamtwertung vor.

Der Sieg im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG ging an den 24-jährigen Franzosen Edward Levy mit der zwölfjährigen Stute Rebeca LS. Er war das erste Mal in der Olympiahalle am Start und hatte als erster Starter in der Siegerrunde mächtig vorgelegt: „Meine Stute ist fantastisch gesprungen, sie ist sehr grundschnell und je schneller die Runde wird, desto vorsichtiger springt sie“, schwärmte er von Rebeca LS. Levy verwies Torben Köhlbrandt (Emsdetten) mit der erst neunjährigen Balou du Rouet-Tochter Miss Bubbles auf Platz zwei. Auf dem dritten Rang folgte die Südafrikanerin Lisa Williams mit dem Catoki-Sohn Campbell. Von diesen Dreien hatte allerdings keiner mehr etwas mit der Entscheidung in der 18. DKB-Riders Tour zu tun. Indes feierte Christian Ahlmann seinen Titel Rider of the Year, der fehlte ihm tatsächlich noch in seiner reichhaltigen Sammlung: „Es war ein großes Ziel von mir, die DKB-Riders Tour einmal zu gewinnen und ich freu mich wirklich riesig.“ Richtig euphorisch war Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg), die Zweite der Endabrechnung wurde und 2015 den Titel gewonnen hatte: „Ich habe so mitgefiebert und Daumen gedrückt und jetzt bin ich total glücklich, dass ich meinen zweiten Platz halten konnte“, so die 37-Jährige. Auch den hätte DKB-Teamathlet Andreas Kreuzer noch erreichen können, war aber mehr als zufrieden mit dem dritten Podiumsplatz: „Ich habe alles riskiert, letztlich bin ich super happy, dass ich auf dem dritten Platz der DKB-Riders Tour gelandet bin. Und nächstes Jahr geht es weiter“, so die Kampfansage für die nächste Saison. Die nächsten MUNICH INDOORS in der Olympiahalle gibt es übrigens vom 21. bis 24. November 2019.

Online Ergebnisse Munich Indoors 2019