CHI Genf – Zehn Finger reichen nicht aus, um alle Stars aufzuzählen

CHI Genf - Zehn Finger reichen nicht aus, um alle Stars aufzuzählen

Die Top 10 von 2016 | Foto: Copyright www.scoopdyga.com

CHI Genf – Zehn Finger reichen nicht aus, um alle Stars aufzuzählen

Sie werden alle da sein. Die Nr. 1 von allen vier Disziplinen, Olympiasieger, Welt- und Europameister sowie Sieger der Weltcup-Finale und der Rolex IJRC Top 10 Finale. Die Auszeichnung als bestes Reitturnier der Welt, die Anfang des Monats an Genf verliehen wurde, erhöht selbstverständlich die Attraktivität der Veranstaltung. Die Auswahl an Reitern und Fahrern verspricht höchste Spannung bei allen Wettbewerben.

Vom 7. bis 10. Dezember werden alle an den Start gehen. Allein im Springsport treten nicht weniger als neun Olympiasieger an, davon drei Einzel-Goldmedaillengewinner, nämlich der Niederländer Jeroen Dubbeldam, der Kanadier Eric Lamaze und der Schweizer Steve Guerdat. Insgesamt 16 Olympia-Medaillengewinner werden in der größten Hallen Arena der Welt starten, darunter der Schwede Peder Fredricson, der Silber bei den Olympischen Spielen in Rio gewann und in diesem Jahr Europameister wurde. Der Niederländer Harrie Smolders, zweiter bei den Europameisterschaften und der Ire Cian O‘ Connor, der Bronze gewann, werden ebenfalls in Genf dabei sein. Von den deutschen Reitern wird Christian Ahlmann, die bereits ein Weltcup-Finale und ein Rolex IJRC Top 10 Finale für sich entscheiden konnte, mit großem Siegeswillen an den Start gehen.

Mit den zehn besten Reitern der Welt

Beim Rolex IJRC Top 10 Finale treten zehn Reiter aus neun Nationen gegeneinander an. Die aktuelle Nummer 1 der Welt, der Amerikaner Kent Farrington, wird u.a. auf die Kontrahenten Kevin Staut (FRA), Lorenzo de Luca (ITA) und Grégory Wathelet (BEL) treffen. Als Höhepunkt findet am Sonntag der Rolex Grand Prix statt, der für den Rolex Grand Slam of Show Jumping zählt. Bei diesem prestigeträchtigen Springen können einige Top Reiter erneut ihre Klasse beweisen, wie zum Beispiel der Brite Scott Brash, der als einziger Reiter diesen Grand Slam schon einmal gewonnen hat, der Brasilianer Pedro Veniss, der im vergangenen Jahr in Genf siegte und Steve Guerdat, der diese hochkarätige Prüfung dreimal gewann und der in dieser Saison mit 10 fehlerfreien Ritten bei Nationenpreisen und 10 Grand Prix Siegen höchst erfolgreich war.

Am Freitagabend können die Zuschauer beim Nachwuchs Challenge den Stars von morgen applaudieren, insbesondere dem Team M21, angeführt vom amtierenden Europameister Bryan Balsiger aus der Schweiz.

Beim FEI Welt Cup Fahren werden sieben Fahrer die Möglichkeit haben, wertvolle Weltcuppunkte zu ergattern. Dies gilt besonders für den Australier Boyd Exell, der in Genf, der einzigen Station des Weltcups in der Schweiz, jedes Mal seit seiner ersten Teilnahme im Jahr 2008 gewann. Aber es könnte sein, dass ihm der Belgier Edouard Simonet, Bronzemedaillengewinner bei den diesjährigen Europameisterschaften oder der Amerikaner Chester Weber, der Silber bei den Weltreiterspielen 2014 holte, dieses Mal den Sieg streitig machen. Der Schweizer Jérôme Voutaz, der im Finale des FEI Weltcups in Göteborg im Februar den zweiten Platz belegte, wird auch vollen Einsatz zeigen, um vor einheimischem Publikum zu gewinnen.

Isabell Werth reitet in einer eigenen Liga

Bei den Dressurwettbewerben können die Zuschauer Isabell Werth aus Deutschland, der Königin dieser Disziplin, Beifall zollen. Sie hat bereits alle Titel bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewonnen und beherrscht zurzeit die internationale Dressurszene mit ihren beiden Pferden Emilio und Weihegold. Auch die Spanierin Beatriz Ferrer Salat, die schon eine Olympiamedaille holte, und der Schwede Patrik Kittel, der den vierten Platz beim Weltcup Finale 2016 belegte, werden in Genf antreten. Bei den Schweizern werden alle Blicke auf Marcela Krinke Susmelj und Antonella Joannou aus Genf gerichtet sein. Antonella belegte im letzten Jahr einen hervorragenden vierten Platz in Genf.

Die besten Starter für einen Wettbewerb, der alle begeistert

Das Indoor Cross, die Hallen Vielseitigkeit, die von Tribune de Genève präsentiert wird, ist der einzige Wettbewerb dieser Art, der in der Schweiz ausgetragen wird. Beim diesjährigen Indoor Cross wird auch wieder die Nummer 1 der Welt und der amtierende Olympiasieger, Michael Jung aus Deutschland, an den Start gehen. Die Franzosen Karim Laghouag und Mathieu Lemoine, die beide Team Gold in Rio gewannen, werden von Sidney Dufresne, der zweimal hier in Genf gewann, und Thomas Carlile, der vor einem Monat bei den Weltmeisterschaften der jungen Pferde die Bronzemedaille holte, unterstützt. Vom Team der Niederlande, die bei den Weltreiterspielen 2014 Bronze gewann, kommen Merel Blom, Tim Lips und Elaine Pen. Auch der Schwede Ludwig Svennerstal, der Mannschaftssilber bei den letzten Europameisterschaften gewann, wird mit von der Partie sein. Die Belgierin Lara de Liedekerke Meier, zweimalige Bronzemedaillengewinnerin mit der Mannschaft bei den Europameisterschaften und Dritte im vergangenen Jahr in Genf, sowie die Schweizerin Evelyne Bodenmüller werden ebenfalls zu den Teilnehmern gehören. Besonders bemerkenswert ist, dass das Schweizer Nachwuchstalent Robin Godel bei dieser Prüfung die Chance hat, Indoor-Erfahrung zu sammeln. Es ist alles vorbereitet, um die 57. Ausgabe des CHI Genf in festlicher Atmosphäre stattfinden zu lassen .

DHI Genf – Zehn Finger reichen nicht aus, um alle Stars aufzuzählen

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Quelle: Corinne Druey, Pressechefin