Carmen, Jens und der SIGNAL IDUNA CUP

Carmen, Jens und der SIGNAL IDUNA CUP
Championatssieger in Dortmund: Jens Baackmann aus Münster mit seiner Stute Carmen.

Das Championat der Signal Iduna wurde aus der Westfalenhalle nach Münster entführt.

Dort ist der Sieger Jens Baackmann zuhause. Er gewann mit seiner 14 Jahre alten Westfalen-Stute Carmen in 39,05 fehlerfreien Sekunden das Weltranglistenspringen. “Ich war noch nicht für das Liga-Finale qualifiziert”, grinste Baackmann vergnügt und mit Blick auf die MITSUBISHI MOTORS Masters League. Die erlebt im Großen Preis der Bundesrepublik am Sonntag in Dortmund ihr rauschendes Finale.

Baackmann`s Analyse

Ursprünglich war Baackmann mit seiner Runde im Stechen nicht ganz zufrieden: “Der Anfang war nicht so gut gelungen”, befand der Profi. “Die Erfahrung und Routine von Carmen kommen einem als Reiter dann enorm zugute. Die Stute war heute eindeutig besser als ihr Reiter.”

Baackmann wird Carmen nun auch im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland reiten. So auch der zweitplatzierte Belgier Gilles Dunon. Mit Fou De Toi vd Keihoeve von Toulon sprang der 41 Jahre alte Belgier unter die Top-Drei. “Ich bin zum ersten Mal hier, vorher war das unerreichbar, aber nach Donaueschingen im vergangenen Jahr erhielt ich eine Einladung”, freute sich der Belgier. In Baden-Württemberg sicherte er die Qualifikation zum Finale der MITSUBISHI MOTORS Masters League. Dunon zählt aktuell zum A-Kader der belgischen Springreiter und ist Isabell Werth-Fan. “Wenn ich die Gelegenheit habe, sie reiten zu sehen, mache ich das gern”, berichtete der Belgier, “wenn ich sonst mit meiner Freundin Dressur gucke, schlafe ich auch mal ein – aber nicht wenn Isabell Werth reitet…”

Kühne(r) Runde im Parcours

Max Kühner aus Österreich stellte die neun Jahre alte Hannoveraner Stute Vancouver Dreams im Championat vor, eine Valentino-Stakkato-Tochter, die übrigens aus einem berühmten Züchterhaus stammt. Werths Bella Rose und auch Emilio entspringen der Zuchtgemeinschaft Strunk und auch Vancouver Dreams Züchter sind die Strunks. “Ich finde nicht, das sie ein Dressurpferd ist, aber ich bin froh, dass sie ein Springpferd ist”, lachte Kühner vergnügt.

Insgesamt acht Paare erreichten das Stechen des Championats der Signal Iduna, Marcus Ehning verpasste die Schlussrunde, war aber schnellster Reiter mit einem Abwurf auf Rang 10. Und auch der Deutsche Meister Mario Stevens (Cloppenburg) wurde mit Landano noch Zwölfter.

Signal Iduna verlängert Sponsoring

Das Championat war noch gar nicht beendet, da signalisierte Titelsponsor Signal Iduna bereits, das Go zur Vertragsverlängerung. Auch in Zukunft wird das internationale Hallenturnier in Dortmund also der SIGNAL IDUNA CUP sein.

Grand Prix Kür – schon wieder Isabell Werth

Sie hatte angekündigt, das Don Johnson FRH tanzen dürfe und genau das tat der Hannoveraner Wallach dann auch: Mit 81,59 Prozent gewann die Doppel-Weltmeisterin die Grand Prix Kür – Preis der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Platz zwei sicherte sich Ingrid Klimke aus Münster mit dem Hannoveraner Hengst Franziskus.
Die dritte Dressur-Runde wird am Sonntag um elf Uhr mit dem MEGGLE Preis – dem Grand Prix Special eingeläutet, in dem acht Paare an den Start gehen.

Ergebnisse Signal Iduna Cup 2019