Blitzschneller Lynch gewinnt die THE KINGS’CUP – VOLVO TROPHY

Denis Lynch (IRL) und RMF Echo sind die letzten Gewinner eines sensationellen Spitzensport-Wochenendes bei der Longines Global Champions Tour von Madrid.

Der Ire lieferte ein blitzschnelles Stechen vor leidenschaftlichen Fans ab, um die THE KINGS’CUP – VOLVO TROPHY zu gewinnen. Pieter Devos (BEL) mit Apart und Cameron Hanley (IRL) mit Eis Isaura landeten beim Showdown auf Platz zwei und drei.

Ein begeisterter Lynch: „Er ist natürlich ein sehr schnelles Pferd. Er gibt sein Bestes, und ich bin sehr glücklich ihn zu reiten. Wir hatten Glück, aber man braucht Glück, um hier zu gewinnen. „

Das letzte Springen des Wochenendes, auch bekannt als „The King’s Cup“, ist Teil der langen Tradition, die dieses Wochenende die 108. Ausgabe der Show in Madrid markiert hat. Die Aktionen am letzten Tag zog eine große Menschenmenge an, mit leidenschaftlichen Fans, die die Arena säumten, um zu sehen, was die Sportler zu bieten hatten.

Santiago Varela Ullastres baute einen weiteren raffiniert angelegten Kurs, der nicht nur die sanften Hänge der Anlage nutzte, eine Mischung aus riesigen Oxern mit langen Distanzen, und kurzen Vertikalen die eine gesammelte Galoppade erforderten. Der Wassersprung erschien wieder im richtigen Licht, und erwies sich als ein echter Test für die Reiter, um ihren Rhythmus zu halten.

Michael Whitaker (GBR) mit Top-Pferd Viking, erster Reiter der Prüfung, war vorsichtig, leistete sich jedoch einen Zeitfehler. Auch andere wurden von der knappen Zeit eingeholt, darunter auch Marcus Ehning (GER) mit Funky Fred.

Gerco Schröder (NED) mit dem 15-jährigen Schimmelwallach Glocks Cognac Champblanc bedankte bei den Zuschauern mit einer meisterlichen Runde. Kurz darauf folgten Alberto Zorzi (ITA) und Danique, die knapp unter der Zeit blieben, die für ein Stechen nötig war.

Der Mann an diesem Wochenende war Eduardo Alvarez Aznar (ESP). Getragen von der Leidenschaft und dem Enthusiasmus des Publikums bei seinem Heimspiel, ritt er die schnellste Zeit von 70,76 Minuten und qualifizierte sich für das Stechen. Niels Bruynseels (BEL) mit Gancia de Muze, Evelina Tovek (SWE) mit Mills Sheridan, Jos Verlooy (BEL) mit Igor, Laura Kraut (USA) mit Whitney, Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo, Simon Delestre (FRA) mit Sultan de Beaufour, Pieter Devos (BEL) mit Apart, Henrik von Eckermann (SWE) mit Flotte Deern und Cameron Hanley (IRL) mit Eis Isaura vervollständigten den Zweiten Durchgang.

Als erster ging Gerco Schröder (NED) mit Glock’s Cognac Champblanc  ins Stechen, bei dem in  43.47s die Zeit stoppte. Ihm war jedoch klar, dass er ein schnelles Feld hinter sich hatte. Der Speed-Dämon Alberto Zorzi (ITA) hatte Danique angetrieben und mit 39.82s eine neue Zeit gesetzt.
 
Die Menge tobte, als Eduardo Alvarez Aznar und Fidux in die Arena betraten. Er verlor jedoch 2 Zehntel (39,94 Sekunden) auf den Italiener.

Der Druck auf Niels Bruynseels (BEL) und Gancia de Muze war riesig. Sie waren fast drei Sekunden schneller, aber sie leisteten sich einen Fehler und so reichte es nur für den neunten Platz. Das schwedische Nachwuchstalent Evelina Tovek (SWE) folgte dem Beispiel und nahm die innere Linie bis zum letzten Hindernis, aber die Distanz war zu kurz und so viel eine Stange des Volvo-Oxers.

Jos Verlooy (BEL) nahm eine andere Route mit seinem 9-jährigen Igor, aber er war einen Hauch zu langsam (40.22 sek.). Laura Kraut (USA) und der heißblütige Whitney starteten blitzschnell, zeitgleich mit Zorzi, aber die Stute nahm die Wendung zu früh, und riss eine Stange, Platz 11.

Die Temperaturen stiegen, als Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo alle Register zog, ein feuriger Fuchs, der die Herausforderung annahm und zum ersten Hindernis galoppierte. Ein brillanter Rollback in die Vertikale und ein Cut innerhalb des Longines-Tores sorgten dafür, dass sie mit perfektem Tempo die Führung in 37.37s übernehmen konnten.

Drei blieben übrig, und die Menge machte sich bereit für den finalen Showdown. Pieter Devos (BEL) und Apart landeten auf dem zweiten Platz. Henrik von Eckermann (SWE) war schnell. Seine 11 Jahre alte Flotte Deern rutschte knapp hinter Devos in 39,68s auf den 4 Platz. Der letzte Reiter, Cameron Hanley (IRL), wusste, dass er alles mit der 10-jährigen Fuchsstute Eis Isaura tun mußte um die Zeit seines Landsmanns Lynch zu verbessern. Alle Anstrengung waren umsonst, denn die Zeit von Denis erwies sich als unschlagbar und so wurde Hanley Dritter.