Adventspräsentation Hengststation Maas J. Hell

Adventspräsentation Hengststation Maas J. Hell
Der Neuzugang Colcannon von Cornet Obolensky beeindruckte mit Übersicht und Springvermögen.

Super-Kritiken für die Hengste

Wenn die Hengststation Maas J. Hell zur Hengstpräsentation bittet, dann kommen Pferdezüchter aus ganz Norddeutschland, um sich die vierbeinigen Stars der Station in der Reithalle anzuschauen. Besonderes Augenmerk lag auf den beiden jungen Hengsten Colcannon sowie Coquetto. Beide sind Nachkommen von Cornet Obolensky. Begeisterung erzeugten jedoch auch Central Park von Casall, Uston von Uriko, Casselot von Cassoulet sowie Quiwi Capitol von Quiwi Dream.

Resonanz positiv

Achaz von Buchwaldt, zweimaliger Derbysieger und Nationenpreisreiter, war zudem vom Format angetan. “Ein sehr guter Eindruck, nicht nur die Hengste waren außergewöhnlich. Aber auch das Drumherum – die Anlage erscheint in einem Glanz. Sie ist ganz toll und macht einen unglaublich guten Eindruck.” Ein Wiedersehen feierte Profi Roland Metzler mit dem Reservesieger der Holsteiner Körung, mit Colcannon. Er hatte den Jungstar für die Körung vorbereitet und wurde von der Hengststation Maas J. Hell eingeladen, eine Runde an der Hand mit seinem einstigen Eleven in der Reithalle zu drehen, was dem Ausbilder sichtlich Spaß brachte: “Colcannon fühlt sich offensichtlich wohl, hat sich weiterentwickelt und seine Aufgaben bravourös abgelegt.”

Züchter und Besitzer eingebunden

In einem Querschnitt präsentierte die Station junge Hengste im jeweiligen Ausbildungsstand. Auch die bewährten Vererber, wie den Selle Francais-Hengst Hym d`Isigny von Qredo de Paulstra, Cash and Carry von Cash und den Star Calido von Cantus. Mit seinen 27 Lenzen trabt er immer noch forsch los. Auch 2019 wird er noch im Zuchteinsatz sein. In kurzen Interviews nahmen Harm Thormählen (Kollmar), der sich den aus seiner Zucht stammenden Quiwi Capitol genau besah, und Neel Schoof, dessen Familie Uston von Uriko gezogen hat, Stellung zu den Hengsten. Dr. Peter Schütte, Besitzer von Coquetto, erläuterte seine Pläne mit seiner Neuerwerbung. Stationseigner Herbert Ulonska gab Einblick in die Arbeit mit den Hengsten. Die Devise lautet: „In Ruhe arbeiten, nichts überstürzen und Leistung solide entwickeln“.

Über den Hindernissen glänzte erneut Central Park von Casall, der sich mit gleichmäßig guten Fohlen als Vererber hervortut. Seine Sportlichkeit stellte Uston von Uriko überzeugend unter Beweis. Ebenso der langbeinige und athletische Quiwi Capitol. Vom Stationshengst Acodetto stammt ein dreijähriger Nachkomme.  Er wird in der Hengststation Maas J. Hell als Beispiel für die Vererbungskraft des 17 Jahre alten Springwunders präsentiert. Der Neustädter Siegerhengst 2017, Casselot, den die Station in Neustadt-Dosse erwarb, überzeugte mit Bewegungsqualität und Leistungsbereitschaft.

Ein besonderes Glanzlicht war wie so oft die Präsentation der Althengste.  Sie befinden sich samt und sonders in bestechend guter Verfassung. Der gesamten Hengststation Maas J. Hell wurde ein hervorragendes Zeugnis in Sachen Pferdehaltung ausgestellt. Die nächste Gelegenheit, die Hengste der Hengststation Maas J. Hell in Augenschein zu nehmen, bietet sich übrigens am Sonntag, dem 3. Februar 2019 in Klein Offenseth bei der Frühjahrsschau.