Kategorienarchiv: DKB-Riders Tour

Die DKB-Riders Tour

Die DKB-Riders Tour 2015Die DKB-Riders Tour 2017 geht ab dem 26. April bei Horses & Dreams meets Austria in die nächste Runde

Paul Schockemöhle weiß wovon er spricht, wenn es um den internationalen Springsport geht. Der Geschäftsführer der DKB-Riders Tour war selbst dreimal Europameister und gewann Edelmetall bei Olympischen Spielen. Nicht zuletzt diese Erfahrungen und die Möglichkeiten, die der Sport und die Zucht bieten, haben den Anstoß zur Gründung der Springsportserie im Jahr 2001 gegeben.

Überglücklich – Pato Muente gewinnt DKB-Riders Tour-Etappe Hamburg

Überglücklich - Pato Muente gewinnt DKB-Riders Tour-Etappe Hamburg

Riesenjubel – Patricio „Pato“ Muente im Moment des Sieges mit Zera bei der DKB-Riders Tour in Hamburg | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

PLATZ 1 – Pato Muente (SLO) mit Zera 23 0/56,30 | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

„Es ist so unglaublich, es ist so unglaublich für mich, für Argentinien, für Slovenien…“, japste Patricio „Pato“ Muente noch eine knappe Stunde nach dem Sieg im Deutschen Spring-Derby, der zweiten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour. Mit der zehn Jahre alten Cero-Tochter Zera hat der 43-jährige Profi, der in Timmerloh lebt und arbeitet, eine der prestigeträchtigsten internationalen Springprüfungen im Stechen gegen Gilbert Tillmann (Grevenbroich) und Nisse Lüneburg (Hetlingen) gewonnen. „Das war ein fantastischer Auftritt“, so Riders Tour-Geschäftsführer Paul Schockemöhle, „Pato, heute haben das beste Pferd und der beste Reiter gewonnen.“

Der so Gelobte wußte kaum wie ihm geschah: Mit dem Sieg im 88. Deutschen Spring-Derby ist für ihn ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen: „Vor mehr als 40 Jahren hat ein Colonel als erster argentinischer Reiter vor mir den Stilpreis hier in Hamburg gewonnen, letztes Jahr dann ich und jetzt das Derby – es ist so fantastisch“. In den höchsten Tönen lobte Muente sein Pferd. Zera stammt aus der berühmten Holsteiner Zucht der Familie Harm Thormählen in Kollmar. Die Pferdedame hat bereits Kinder und Enkelkinder und eine weltberühmte Großmutter – die WM-Bronzemedaillengewinnerin 2002, Fein Cera, die mit dem US-Amerikaner Peter Wylde im Sattel Edelmetall gewann.

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„Die Zuschauer stehen hinter dem Derby“ – DKB-Riders Tour-Etappensieger Billy Twomey

„Die Zuschauer stehen hinter dem Derby“ - DKB-Riders Tour-Etappensieger Billy Twomey

Billy Twomey und Diaghilev – Sieger der DKB-Riders Tour in Hamburg 2016 | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Vor zwölf Monaten erfüllte sich der Ire Billy Twomey einen Traum – mit Diaghilev gewann der 40-jährige Springreiter aus Irland des Deutsche Spring-Derby im Stechen. Diese Herausforderung sei einfach eine der weltweit bekannten Prüfungen, die jeder Reiter gerne mal gewinnen möchte, ließ der in England lebende Profi wissen. Jetzt gibt es das „Comeback“ bei der spektakulären zweiten Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg (24. – 28. Mai) für Billy Twomey und Diaghilev.

Diaghilev ist der vierbeinige Derbysieger – wie hat denn die Vorbereitung auf das Deutsche Spring-Derby 2017 ausgesehen?

Billy Twomey: „Wir haben gar keine besondere Vorbereitung gehabt, auch im vergangenen Jahr nicht – vielleicht mal ein, zwei besondere Sprünge sonst nichts. Für ihn ist das Derby perfekt, der kann das einfach und die reguläre Arbeit ist völlig ausreichend. Er geht ja auch in den klassischen Top-Prüfungen, hat schon große Preise gewonnen. Ehrlich gesagt – wenn man mal einige Jahre zurückschaut – sieht man, dass Pferde wie z.B. Hugo Simons E.T. im Derby gegangen sind. Also Pferde, die auch klassische Große Preise gewonnen haben. Ich denke, man muss kein Spezialpferd haben.“

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DKB-Riders Tour in Hamburg – Aufregend anders….

DKB-Riders Tour in Hamburg - Aufregend anders….

Irlands Billy Twomey und Diaghilev 2016 auf dem Weg zum Sieg in der zweiten Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Nichts ist mit dem Deutschen Spring-Derby vergleichbar und schon deshalb gehört diese außergewöhnliche, vor fast 100 Jahren erstmals ausgetragene Prüfung zu den größten Herausforderungen, die die DKB-Riders Tour bietet. Vom 24. bis 28. Mai wird im Derby-Park in Hamburg-Klein Flottbek eine der traditionsreichsten und prestigeträchtigsten Prüfungen geritten, die Reiter und Pferd alles abverlangen. Hamburgs Top-Ereignis ist die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. Der Titelverteidiger und „Matchwinner“ des Vorjahres ist dabei. Irlands Billy Twomey hat erneut Diaghilev gesattelt, jenes Pferd, mit dem er die ungewöhnlichste Etappe der internationalen Serie 2016 gewinnen konnte. Vor zwölf Monaten gewann der Chef der DKB-Riders Tour seine Wette – aus dem fernen Linz besah sich Equipentrainer Schockemöhle die Qualifikationen in Hamburg und entschied, alles auf Twomey zu setzen.

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Eine Spitzenverbindung – DKB-Riders Tour und Deutsches Spring- und Dressur-Derby

Eine Spitzenverbindung - DKB-Riders Tour und Deutsches Spring- und Dressur-Derby

Der Ire Billy Twomey konnte mit Diaghilev das Deutsche Spring-Derby 2016 für sich entscheiden | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Seit es die DKB-Riders Tour gibt, ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, präsentiert von J.J.Darboven, extravagante Station dieser gewichtigen internationalen Springsportserie auf Vier-Sterne-Niveau. Dabei sticht das Deutsche Spring-Derby als Wertungsprüfung für die DKB-Riders Tour durchaus heraus: Der älteste und schwierigste Parcours der Welt, der sich seit 1920 nur marginal verändert hat und über die legendären Hindernisse Pulvermanns Grab, Buschoxer, Holsteiner Wegesprünge und natürlich den IDEE Kaffee-Wall hinunter führt, ist eine besondere Herausforderung. „Diese für Reiter und Pferd sehr anspruchsvollen Bedingungen machen den besonderen Reiz der Etappe aus“, sagt Stefan Unterlandstättner, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kreditbank AG (DKB), die seit vielen Jahren Namenssponsor der Riders Tour ist. „In Hamburg können bei stets ausverkauften Rängen außerdem die meisten Zuschauer auf der Tour begrüßt werden. Beides trägt entscheidend dazu bei, dass das Derby auch einer der Höhepunkte im gesamten Reitsportkalender ist.“

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Italienische Hymne zum Auftakt der DKB-Riders Tour – Emanuele Gaudiano holt 20 Punkte

Italienische Hymne zum Auftakt der DKB-Riders Tour - Emanuele Gaudiano holt 20 Punkte

Emanuele Gaudiano (ITA) & Caspar | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Genau so hatte sich Emanuele Gaudiano den Auftakt vorgestellt

Mit dem elf Jahre alten Schimmel Caspar aus der Zucht des Gestütes Lewitz gewann der italienische Olympiareiter die erste von sechs Etappen der DKB-Riders Tour bei Horses & Dreams meets Austria in Hagen am Teutoburger Wald. „Er ist ein sehr vorsichtiges Pferd, Caspar hat einen Super-Charakter, gutes Vermögen,  er kann alles, ich war mit ihm ja auch in Rio“, strahlte der Sieger im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG nach dem geglückten Coup.

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DKB-Riders Tour in Hagen a.T.W. – Oranje-Sieg in der Qualifikation

DKB-Riders Tour in Hagen a.T.W. - Oranje-Sieg in der Qualifikation

Gert Jan Bruggink (NED) & Connelly | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

„Ich dachte ja, ich bin zu alt, um noch schneller zu reiten“, scherzte Gert-Jan Bruggink, „aber dann sah ich die 44 auf der Anzeigetafel und wußte mein Vorgänger hatte die 45 geschafft.“ Einmal mehr hat der 36-jährige Nationenpreisreiter allen gezeigt, was Niederländer können, wenn sie denn wollen. Mit dem elf Jahre alten Wallach Connelly nahm Bruggink dem bis dahin führenden Hagener „Lokalmatadoren“ Mathis Schwentker und For Success noch eine gute halbe Sekunde in der Qualifikation zur ersten Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour ab. Die Dramaturgie geriet perfekt – Bruggink ritt als letzter von insgesamt acht Startern im Stechen zur letzten Runde ein.  

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DKB-Riders Tour – spektakuläre Etappe in Hamburg

DKB-Riders Tour - spektakuläre Etappe in Hamburg

Galoppierten als beste Deutsche auf Platz drei im Deutschen Spring-Derbvy: Andre Thieme und Voigtsdorf Quonschbob. Thieme belegte Rang zwei im Endklassement der DKB-Riders Tour | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Die DKB-Riders Tour beginnt ab dem 26. April bei Horses & Dreams meets Austria in Hagen a.T.W. und knapp einen Monat später folgt dann vom 25. – 28. Mai mit dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby bereits die spektakuläre zweite Etappe der einzigen internationalen Springsportserie in Deutschland. Es ist die einzige Station, in der zwei Qualifikatonen vor der eigentlichen Wertungsprüfung geritten werden und das hat gute Gründe.

Wer im Deutschen Spring-Derby bestehen will und Punkte für die DKB-Riders Tour sammeln möchte, braucht das richtige Pferd, Mut und Ausdauer. Die ungewöhnlichen Hindernisse und die Länge des Parcours, sowie die einzigartige Athmosphäre rund um den Derbyplatz machen diese zweite Etappe zu einer großen Herausforderung. In den beiden Qualifikationen am Donnerstag und Freitag werden Pferd und Reiter bereits getestet, die Art und Weise wie beide Prüfungen mit jeweils der Hälfte der Derbyhindernisse zurecht kommen, gibt sowohl den Teilnehmern, als auch den Zuschauern Aufschluss darüber, wer guten Gewissens am Sonntag in der ungewöhnlichsten internationalen Springprüfung, die Deutschlands Turnierlandschaft zu bieten hat, an den Start gehen kann.

Gleichzeitig ist das Deutsche Spring-Derby aber auch eine großartige Chance für jene, die sonst weniger im Rampenlicht stehen. Wer beim Derby dank guter Vorbereitung brillieren kann, darf zunächst mal bei den folgenden internationalen Etappen weiter reiten.

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Endlich geht es los – DKB Riders Tour bei Horses & Dreams meets Austria

Endlich geht es los - DKB Riders Tour bei Horses & Dreams meets Austria

Holte sich 2016 in Hagen a.T.W. den Auftaktsieg in der DKB-Riders Tour und tritt erneut an – Philipp Weishaupt und Chico | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Die DKB-Riders Tour beginnt: Ab dem 26. April läuft mit dem Start von„Horses & Dreams meets Austria“ in Hagen a.T.W. der Countdown für sechs spektakuläre Etappen in ganz Deutschland, für Punktejagd, Emotionen, Atemlosigkeit und den Endspurt zum Titel „Rider of the Year“.

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Er hat es – Marcus Ehning gewinnt die DKB-Riders Tour

Er hat es - Marcus Ehning gewinnt die DKB-Riders Tour

Marcus Ehning und Cristy genügte ein sechster Platz in München für den Gesamtsieg in der DKB-Riders Tour | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Es war sein Wochenende – Marcus Ehning aus Borken hat in München bei der sechsten und letzten Saisonetappe der DKB-Riders Tour den Sieg in der Gesamtwertung der internationalen Springsportserie „dingfest“ gemacht. Dafür genügte dem 42-jährigen Weltklassereiter Platz sechs im Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG mit der zehn Jahre alten Stute Cristy. Nach fünf zweiten und drei dritten Plätzen in 16 Jahren war der Profi zufrieden: „Es ist schön, dass ich jetzt gewonnen habe, aber fünf Zweite und drei Dritte zeigen ja andererseits, dass ich vorher nicht ganz so schlecht war…“ kommentierte der Rider of the Year vergnügt.

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DKB-Riders Tour – Marcus, Andre, Philip – wer wird Rider of the Year?

DKB-Riders Tour - Marcus, Andre, Philip - wer wird Rider of the Year?

Marcus Ehning – hier mit Comme il faut – ist Rankingspitze der DKB-Riders Tour 2016 und kann in München den Gesamtsieg sichern | Foto: Copyright Stefan Lafrentz

Zum 15. Mal in Folge entscheidet sich bei den Munich Indoors in der Olympiahalle (10. – 13. November) die wichtigste internationale Serie des Springsports in Deutschland: Die DKB-Riders Tour feiert seit 2002 ihren rauschenden Endspurt in Bayerns Hauptstadt. In diesem Jahr rauscht es tatsächlich mächtig, denn neben der Titelverteidigerin Janne Friederike Meyer aus Hamburg ist auch Ranking-Spitze Marcus Ehning (Borken) am Start und selten zuvor war es generell so knapp angesichts der Punktestände nach bislang fünf Etappen. 

Mit zwei neuen Partnern –  der BEMER Int. AG und der mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG – geht die von der Deutschen Kreditbank AG (DKB) als Titelsponsor geprägte Springsportserie in die Finaletappe. Und staunend stellten Partner und Fans fest, dass sich die Protagonisten in fünf Tour-Monaten buchstäblich „die Klinke in die Hand gaben“ an der Spitze der Tabelle. Kristallisierten sich in den Anfangsjahren der DKB-Riders Tour immer zum Ende klare Favoriten heraus, sieht es 2016 ganz anders aus. Marcus Ehning führt zwar seit der vierten Etappe in Münster, aber der Borkener Spitzenreiter konnte sich nicht entscheidend absetzen. Und so wird erst am Sonntag, dem 13. Dezember, die bange Frage seiner Fans beantwortet werden, ob der Weltklassereiter nach fünf zweiten und drei dritten Plätzen in 15 Tour-Jahren nun endlich als Sieger – eben als Rider of the Year – aus München heimfährt. 

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