Kategorienarchiv: IDEE Deutsches Derby Hamburg

Idee 147. Deutsches Derby

Idee 146. Deutsches Derby Idee 147. Deutsches Derby vom 02. - 10. Juli 2016

Die Derby-Geschichte in Hamburg findet auch im Jahr 2016 ihre Fortsetzung. Der Hamburger Renn-Club freut sich, nach alter Tradition wieder alle Galoppsport-Fans am 02. - 10. Juli des Jahres zum 147. Deutschen Derby begrüßen zu dürfen. Das wichtigste Rennen des Jahres im deutschen Turf-Kalender ist das Finale und zugleich der Höhepunkt eines siebentägigen Galopp-Meetings.

Top-Jockeys, Meeting-Analyse, glückliche Sieger – Derby-Meeting 2016

Top-Jockeys, Meeting-Analyse, glückliche Sieger - Derby-Meeting 2016

Foto: Copyright Torsten von Krenski

Über das Wetter zu diskutieren ist müßig – deswegen macht der Vorsitzende des Hamburger Renn-Clubs, Eugen-Andreas Wahler, es auch gar nicht erst. Festzustellen bleibt allerdings beim Blick auf das Derby-Meeting 2016, dass mehr Sonne und weniger Regen dem Sport und den Wettumsätzen in Hamburg gut getan hätten. „Wir haben auch zwischendurch immer wieder mal hinterfragt, ob wir alles getan haben, um ein gutes Derby-Meeting zu veranstalten“, so Eugen-Andreas Wahler, „und wir müssen uns nicht vorwerfen, bei der Vorbereitung und Organisation wichtige Punkte vernachlässigt zu haben.“ Krisenstimmung brach beim HRC keineswegs aus. „Wir haben nicht das Vorjahresergebnis erzielen können“, so Schatzmeisterin Ilona Vollmers, „aber wir haben geschafft, was wir schaffen wollten.“

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Isfahan triumphiert im Derby-Thriller – Überraschungssieger vor 18.000 Zuschauern in Hamburg

Isfahan triumphiert im Derby-Thriller - Überraschungssieger vor 18.000 Zuschauern in Hamburg

Erst das Zielfoto brachte im IDEE 147. Deutschen Derby die Entscheidung | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Isfahan triumphiert im Derby-Thriller - Überraschungssieger vor 18.000 Zuschauern in Hamburg

Isfahan (Nr. 5) gewinnt mit Jockey Dario Vargiu das IDEE 147. Deutsche Derby | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Ein Derby, wie es spannender nicht sein konnte, begeisterte die 18.000 Zuschauer am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Erst das Zielfoto brachte im IDEE 147. Deutschen Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m, 4. Lauf der German Racing Champions League) die Entscheidung: Nach einem dramatischen Endkampf heißt der Triumphator im bedeutendsten deutschen Galopprennen der Saison 2016 Isfahan. Der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte dreijährige Hengst hatte zur Quote von 168:10 unter dem italienischen Jockey Dario Vargiu nach einer packenden Energieleistung einen Kopf Vorsprung auf den von einem der letzten Plätze kommenden Savoir Vivre (Frederik Tylicki), hinter dem auch der Drittplatzierte Dschingis Secret (Martin Seidl) nur einen weiteren Hals zurück folgte.

Nach langer und teilweise deutlicher Führung von El Loco entwickelte sich auf der Zielgeraden ein sensationeller Fight zwischen Isfahan in der Bahnmitte, dem außen heranfliegenden Dschingis Secret, dem innen prominenten Wai Key Star und dem erst sehr spät ansetzenden Savoir Vivre. Isfahan schien schon von Savoir Vivre noch abgefangen zu werden, doch auf der Ziellinie hatte der Lord of England-Sohn wieder den Kopf vorne.

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Außenseiter-Triumph im IDEE 147. Deutschen Derby in Hamburg

Außenseiter-Triumph im IDEE 147. Deutschen Derby in Hamburg

Bis der Erfolg von Isfahan perfekt war, herrschte Dramatik pur | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Außenseiter-Triumph im IDEE 147. Deutschen Derby in Hamburg

Außenseiter-Triumph im IDEE 147. Deutschen Derby in Hamburg | Foto: Copyright Torsten von Krenski

18.000 Zuschauer am Sonntag auf der Galopprennbahn in Hamburg erlebten einen epischen Fight um das IDEE 147. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m): Im bedeutendsten Galopprennen der deutschen Rennsaison 2016 und vierten Lauf der German Racing Champions League kämpften in der entscheidenden Phase vier der 19 Pferde um den Sieg. Und erst nach Auswertung der Zielfotografie stand der hauchdünne Triumph des im Besitz von Dr. Stefan Oschmann (Darius Racing) stehende und von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierte Isfahan (mit dem Italiener Dario Vargiu). Der 168:10-Außenseiter hatte auf sehr schwerem Boden am Ende einen Kopf-Vorsprung auf den vom letzten Platz heranfliegenden Savoir Vivre. Dschingis Secret hatte bis zuletzt alle Chancen, und Wai Key Star musste erst ganz zuletzt passen.

Bis der Erfolg von Isfahan perfekt war, herrschte Dramatik pur: Der Röttgener El Loco führte die Pferde mit Vorsprung an, gefolgt von Our Last Summer, Larry und Landin, auch Isfahan gehörte dem erweiterten Vordertreffen an, während der Favorit Boscaccio im Mittelfeld auszumachen war. Doch auf der Zielgeraden änderte sich das Bild schlagartig.

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Near England ist die Top-Stute von Hamburg – Überraschender Erfolg mit Andreas Helfenbein im Nutan-Rennen am Derby-Vortag

Near England ist die Top-Stute von Hamburg - Überraschender Erfolg mit Andreas Helfenbein im Nutan-Rennen am Derby-Vortag

Pure Freude bei Andreas Helfenbein | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Andreas Helfenbein und Trainer Markus Klug | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Andreas Helfenbein und Trainer Markus Klug | Foto: Copyright Torsten von Krenski

Ein Triumph von Trainer Markus Klug (Köln-Heumar) im Nutan-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) am Samstag in Hamburg-Horn war allseits erwartet worden. Denn der Erfolgstrainer hatte vier Kandidatinnen am Start des Hamburger Stuten-Preises, der den Namen des Derbysiegers von 2015 trug. Doch mit der dreijährigen Lord of England-Tochter Near England aus dem Gestüt Wittekindshof von Hans-Hugo Miebach (Rüthen-Kneblinghausen) hatten nach dem drittletzten Platz zuletzt in den klassischen 1.000 Guineas in Düsseldorf nur wenige der 7.000 Zuschauer gerechnet – an einem sonnigen Nachmittag, der im Unterhaltungsprogramm auf der Bahn starke japanische Akzente aufwies.

Zu einer Überraschungs-Quote von 117:10 gewann die nun beim fünften Start zum dritten Mal siegreiche Pferdedame das bedeutendste Rennen am Derby-Vortag sicher mit einer Länge Vorsprung auf die sehr unglücklich agierende Son Macia, die Mitte der Zielgeraden keinen Platz zum Angriff hatte, und die lange führende She’s Gina (wie Near England aus dem Klug-Stall).

Jockey Andreas Helfenbein, der in Kürze seinen 49. Geburtstag feiern wird, teilte der Siegerin das Rennen bestens ein, ergriff von zweiter Stelle schon vor der Zielgeraden die Initiative und konterte alle Angriffe von Son Macia und der an der Spitze wacker standhaltenden She’s Gina.

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Derby-Dinner in Hamburg – von Wetten, Siegern und Besitzern…

Derby-Dinner in Hamburg - von Wetten, Siegern und Besitzern…

Michael Andree, Aufzüchter des letztjährigen Derbysiegers Nutan, hielt die Rede zum Derby-Dinner 2016 in Hamburg | Foto: Copyright Frank Sorge

Es war eine der kürzesten Reden im Rahmen des Derby-Dinners in der über 100-jährigen Geschichte des bedeutendsten Galopp-Rennens in Deutschland. Michael Andree, Aufzüchter des Siegers im IDEE 146. Deutschen Derby 2015, des Hengstes Nutan, hielt in Vertretung des Besitzers, des Unternehmers Jürgen Imm, die Derbyrede. Anfang der Derbywoche wurde Michael Andree darum gebeten. Und sorgte damit gleich für einen Wettgewinn – augenzwinkernd verriet Michael Andree (Gestüt Römerhof) es später: Man habe nicht glauben wollen, dass er die zehn-Minuten-Grenze einhalten könne.

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Wittekindshoferin triumphiert vor 7.000 Zuschauern im Nutan-Rennen

Wittekindshoferin triumphiert vor 7.000 Zuschauern im Nutan-Rennen

Am Sonntag findet mit dem IDEE 147. Deutschen Derby statt | Foto: Copyright Marc Rühl

Near England die Überraschungssiegerin in Hamburg

Vier Ladies hatte der Köln-Heumarer Erfolgstrainer Markus Klug am Samstag im Nutan-Rennen (Hamburger Stuten-Preis in Anlehnung an den letztjährigen Derby-Sieger, Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m) in Hamburg gesattelt, dem Höhepunkt am Derby-Vortag. Und nach der Top-Prüfung durfte der Champion von 2014 vor 7.000 Zuschauern auch die Siegerin in Empfang nehmen – allerdings galt die von ihm für das Gestüt Wittekindshof von Hans-Hugo Miebach in Rüthen-Kneblinghausen im Sauerland vorbereitete Near England unter Jockey Andreas Helfenbein bei einer Quote von 117:10 als große Außenseiterin.

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Derby-Meeting – Wetter trübt Zwischenbilanz

Derby-Meeting - Wetter trübt Zwischenbilanz

Wetter trübt Zwischenbilanz| Foto: Copyright Torsten von Krenski

Derby-Meeting - Wetter trübt Zwischenbilanz

Pressekonferenz | Foto: Copyright Torsten von Krenski

„Wir sind enttäuscht, aber nicht verzagt,“ so lautet die Zwischenbilanz von Eugen-Andreas Wahler, Präsident des Hamburger Renn-Clubs, zwei Tage vor Abschluss des Derby-Meetings 2016. Das Wetter spielte für die Hamburger Derbymacher bislang eine unrühmliche Rolle – ein Regenguss nach dem anderen sorgte zunächst für eine Absage der geplanten Trabrennen am Freitag, dann auch für eine Absage der sechs Galopprennen am gleichen Tag. Im Vordergrund steht und stand dabei immer die Sicherheit von Pferden und Reitern. „Wir haben viel getan, um ein vernünftiges Meeting aufzuziehen“, so Wahler weiter.

Das unfreundliche Wetter sorgte für geringere Umsätze auf der Bahn in Hamburg-Horn, als erwartet, allerdings verzeichnete der Hamburger Renn-Club keine dramatischen Einbrüche. Gleichzeitig stiegen die Umsätze durch Außenwetten, also jene Wetteinsätze, die im Internet, bzw. den Wettschaltern anderer Bahnen getätigt werden. Doch trotz der Rennabsagen am Freitag sieht der Hamburger Renn-Club dem Wochenende mit einer gewissen Gelassenheit entgegen, denn die ersten vier Renntage waren zwar nicht die umsatzstärksten in der Geschichte der Hamburger Traditionsveranstaltung, dienten aber der Umsetzung neuer Ideen.

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Dreijähriger imponiert im Sparkasse Holstein-Cup

Dreijähriger imponiert im Sparkasse Holstein-Cup

Die Entdeckung der deutschen Kurzstrecken-Pferde heißt seit diesem Dienstagabend | Foto: Copyright Marc Rühl

Schäng ist der neue Sprint-Star

Die Entdeckung der deutschen Kurzstrecken-Pferde heißt seit diesem Dienstagabend Schäng – der von Züchter Albert Jörres mit dem Spitznamen des früheren Fortuna Köln-Präsidenten Jean Löring titulierte Hengst gab im Sparkasse Holstein-Cup (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.200 m) auf der Galopprennbahn in Hamburg eine atemberaubende Vorstellung. Sechs Jahre nach dem letzten Erfolg eines Dreijährigen (Govinda im Jahr 2010) setzte sich der am Karnevalssamstag geborene Contat-Sohn unter dem Italiener Federico Bossa (26) in großer Manier durch.

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Der Hamburg-Marathon der Galopper – Langer Hamburger der Höhepunkt beim After Work-Mittwoch

Der Hamburg-Marathon der Galopper - Langer Hamburger der Höhepunkt beim After Work-Mittwoch

Jockey Dennis Schiergen | Foto: Copyright Frank Sorge

Der Ironman auf Hawaii gilt als bekanntester Marathon weltweit. Am Mittwoch steigt auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn das Langstrecken-Event der Rennpferde – der Lange Hamburger (Listenrennen, 25.000 Euro, 3.200 m, 6. Rennen um 20:25 Uhr). Hier ist Ausdauer gefragt im längsten Flachrennen der gesamten Derby-Woche.

Viele Augen werden schon drei Tage vor seinem Ritt auf dem Derby-Favoriten Boscaccio auf Jockey Dennis Schiergen gerichtet sein – er bekam von dem englischen Trainer Sir Mark Prescott den Ritt auf dem Favoriten Amour De Nuit. Dieser vierjährige Wallach lief zuletzt sogar beim königlichen Meeting in Ascot und scheint hier sehr günstig untergekommen zu sein.

Boscaccio-Trainer Christian Sprengel hat mit Iraklion (Filip Minarik) für Besitzer Wolfgang Fröhlich einen versprechenden Kandidaten im Siebenerfeld. Im Derby 2015 spielte der Hengst keine große Rolle, doch auf weiten Distanzen hat er sich inzwischen in die Elite-Liga vorgearbeitet, wie sein aktueller zweiter Platz aus Düsseldorf beweist. Dort unterlag er keinem Geringeren als dem früheren Melbourne Cup-Sieger und aktuellen Hansa-Preis-Gewinner Protectionist, blieb aber vor Empoli (Adrie de Vries), der hier ebenfalls mitmischen kann.

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„Rock in Hamburg“ – Langer Hamburger an das Top-Team Pedroza/Wöhler

„Rock in Hamburg“ - Langer Hamburger an das Top-Team Pedroza/Wöhler

Eduardo Pedroza freut sich über den Sieg im Langen Hamburger | Foto: Copyright Frank Sorge

„Rock“ in Hamburg – das war das Motto am dritten Meetingstag der Derby-Woche am Mittwochabend vor 5.000 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn: Mit dem im Besitz des Schweizer Tierarztes Dr. Hans-Georg Stihl stehenden Rock of Romance (42:10) triumphierte im längsten Flachrennen des Meetings ein ausgewiesenes „Marathon“-Pferd – im Langen Hamburger (Listenrennen, 25.000 Euro) über weite 3.200 Meter gab nur drei Tage nach dem Erfolg mit Protectionist im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis erneut die Erfolgskombination Jockey Eduardo Pedroza/Trainer Andreas Wöhler (Spexard bei Gütersloh) den Ton an.

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