Kategorienarchiv: Internationales Pfingstturnier Wiesbaden

Wiesbadener PfingstTurnier

Wiesbadener PfingstTurnierDas Wiesbadener PfingstTurnier vom 13. – 16. Mai 2016 im Schlosspark Biebrich

Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier lädt die weltbesten Reiter aus vier Disziplinen und alle Pferdefreunde und Liebhaber dieses gesellschaftlichen Familienereignisses wieder für vier Tage ein, vor der herrlichen Schlosskulisse im Park packenden Sport, unterhaltende Shows und das vielfältige Ausstellungsangebot zu genießen.

Weihnachten im Juni – für Wiesbadens regionale Springreiter

Weihnachten im Juni – für Wiesbadens regionale Springreiter

Die Vorjahressiegerin im Hauptspringen des Schlossparkturniers: Celine Frieß vom RFV Jägerhof | Foto: Copyright WRFC/Oliver Neuhof

Einmal eine Runde im Galopp durch den Biebricher Schlosspark drehen – das ist für viele Reitsport-Fans ein absoluter Traum. Das wäre wie Weihnachten! Und es muss kein Weihnachts-Traum bleiben. Das Schlosspark-Turnier macht’s möglich.

Vom 3. bis 5. Juni lädt ‚die kleine Schwester des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers’ auf den traditionellen Turnierplatz. Drei Wochen nachdem die internationalen Größen beim 80. PfingstTurnier am Start waren, wird der Parcours etwas weniger hoch für die regionalen Reiter aufgebaut.

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80 Jahre PfingstTurnier im Rück- und Ausblick

80 Jahre PfingstTurnier im Rück- und Ausblick

Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg | Foto: Copyright kj-images.com by AG

So spannend wie die vergangenen 80 Turnierjahre, so spannend war der 80. Geburtstag des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers. „Allen Widrigkeiten zum Trotz können wir nur ein Fazit ziehen: Es war rundum ein wunderbares Geburtstagsturnier!“ Die Präsidentin des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs Kristina Dyckerhoff gilt als ruhig und besonnen, aber wenn sie auf die PfingstTurniertage zurückblickt, sprudelt es aus ihr heraus: „Die Wassermasse am ersten Tag hat die Feuerwehr so perfekt mit Sandsäcken und Turbopumpen unter Kontrolle gehabt, das war eine tolle Zusammenarbeit. Und es ist ein gutes Gefühl, sich zu 100 Prozent auf jemanden verlassen zu können.“

Die Premiere mit der World Dressage Masters, durch die die Dressurwettbewerbe im Biebricher Schlosspark erstmals auf Fünf-Sterne-Niveau ausgetragen wurden, sei im Ablauf herrlich unkompliziert und fruchtbar gewesen. Das erweiterte Programm im Parcours mit der neuen 1,40-Meter-Tour sei auf begeistertes Interesse bei den Springreitern gestoßen. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Riders Tour seit nun 15 Jahren sei für beide Seiten eine Win-Win-Situation und auch die Kooperation mit der Reiterlichen Vereinigung von Katar verlaufe sehr positiv.

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Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg

Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg

Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg | Foto: Copyright kj-images.com by AG

Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg

Patrick Stühlmeyer feiert in Wiesbaden seinen größten Erfolg | Foto: Copyright kj-images.com by AG

„Als der Letzte mit einem Pferd um die Ecke kam, das richtig schnell ist, hätte ich nicht gedacht, dass ich heute gewinne – aber Gott sei Dank hatte der heute etwas die Handbremse angezogen.“ Dieser ‚Letzte’ war der Sieger vom Vortag, Carlos Enrique Lopez Lizarazo, und der, der kaum seinen Sieg fassen konnte, das war Patrick Stühlmeyer.

Schon vier Tage vor seinem 26. Geburtstag hat sich Stühlmeyer so ein riesiges Geschenk gemacht: Mit dem Oldenburger Hengst Lacan hat er den Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Qatar Equestrian Federation gewonnen. Es war der größte Erfolg seiner Karriere bisher.

13 der 50 Starter durften in den zweiten Umlauf, dort blieben sechs ohne Fehler, aber nur der Osnabrücker blieb mit 47,98 unter 48 Sekunden. „Das war heute mein Parcours, vor allen Dingen die langen Wege zum Schluss.“ Michael Krieger, der sportliche Leiter des PfingstTurniers, freute sich auf zweierlei Weise über diesen Sieg: „Wenn Patrick Stühlmeyer hier bei uns in Wiesbaden gewinnt, dann weiß ich, dass das deutsche Ausbildungssystem voll greift“, erklärte Krieger und ergänzte grinsend: „Und außerdem kenne ich Patrick und seine Familie schon seit vielen Jahren, schon als Ponyreiter. Es war an der Zeit, dass er ein dickes Ding nach Hause fährt.“ Krieger meinte damit zwar den Sieg im Großen Preis, traf aber auch den Nagel auf den Kopf mit Blick auf den Siegerpreis: einen schicken SUV von Mitsubishi.

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Werth macht das Dutzend voll

Werth macht das Dutzend voll

Isabell Werth hat beim 80. Wiesbadener PfingstTurnier den Global Dressage Analytics WDM-Grand Prix Special gewonnen | Foto: Copyright kj-images.com

Werth macht das Dutzend voll

Reitmeister Hubertus Schmidt auf seinem Trakehner Hengst Imperio (74,510 %) | Foto: Copyright kj-images.com

Isabell Werth hat beim 80. Wiesbadener PfingstTurnier den Global Dressage Analytics  WDM-Grand Prix Special gewonnen und damit ihr Dutzend an Special-Siegen im Schlosspark voll gemacht. Im Sattel von Weihegold OLD dominierte die fünffache Olympiasiegerin im Preis der Firma Schuler Fahrzeugbau GmbH und des Hofguts Rosenau, Dreieich, mit 79,804 Prozent. Das war deutlich: Platz zwei ging mit mehr als fünf Prozent Abstand an Reitmeister Hubertus Schmidt auf seinem Trakehner Hengst Imperio (74,510 %). Fabienne Lütkemeier und D’Agostino folgten mit 72,902 Prozent auf Platz drei.

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Der 80. Geburtstag – turbulent herrlich

Der 80. Geburtstag – turbulent herrlich

Sanneke Rothenberger – Doppelsiegerin in der Wiesbadens U25-Tour | Foto: Copyright WRFC/Lafrentz

Das Internationale Wiesbadener PfingstTurnier hat seinen 80. Geburtstag gefeiert, zum 25. Mal mit Kristina Dyckerhoff als Präsidentin des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs: „Ich habe auf dem Pfingstturnier schon fast jeden Job gemacht“, blickt die Präsidentin zurück. „Angefangen vom Schleifenmädchen als ich fünf Jahre war über Protokolle schreiben und Betreuung im Pressezelt. Ich habe jeden Job gemacht.“ Die Familie Dyckerhoff ist auch beim 80. Pfingstturnier komplett involviert. Zum Schlossempfang begrüßte die Präsidentin ihre Enkelin, heute wird Mutter Veronika Dyckerhoff, die im Juni ihren 99. Geburtstag feiert, zur Siegerehrung des Preises der Familie Dyckerhoff per Kutsche einfahren. „Bei uns in der Familie gehörte das Pfingstturnier zu Pfingsten wie der Weihnachtsbaum zu Weihnachten.“

Keine Frage – turbulent startete das 80. PfingstTurnier mit Starkregen und Feuerwehreinsatz, aber rückblickend war Kristina Dyckerhoff begeistert: „Das lief alles so professionell und ruhig im Hintergrund ab, genau wie wir es im Vorfeld besprochen haben, das war toll. Wir haben keine Prüfung ausfallen gelassen, alles lief wie am Schnürchen über die Turniertage und wir hatten wieder wunderschöne Pfingstturniermomente mit Topsport.“

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Sieg für die Mannschaftsweltmeisterin

Sieg für die Mannschaftsweltmeisterin

Sieg für Mannschafts-Weltmeisterin Fabienne Lütkemeier und Qui Vincit Dynamis bei der Premiere der WDM-Kür, dem Henkell Trocken Preis, in Wiesbaden | Foto: Copyright WRFC/Lafrentz

Tanz zu Pferde im Scheinwerferlicht, Schloss-Romantik im Hintergrund, Dressurfans im Genussrausch – die Flutlichtkür ist ein Herzstück des Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers. Das war sie auch beim 80. Geburtstag des PfingstTurniers.

Dieses Herzstück haben in diesem Jahr ganz besonders Mannschaftsweltmeisterin Fabienne Lütkemeier und ihr 17-jähriger Oldenburger Qui Vincit Dynamis genossen. Zweiter Schlosspark-Start, zweiter Sieg. Mit 76,750 Prozent sicherten sich die beiden die goldene Schleife in der Vian Group WDM-Grand Prix Kür, dem Henkell Trocken Preis. „Ich bin absolut glücklich mit Quinci“, jubelte Lütkemeier.

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Knapper Sieg für Kolumbien

Knapper Sieg für Kolumbien

Der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo hatte die Nase vorn| Foto: Copyright kj-images.com

Eva Bitter „Perigueux ist mein roter Ferrari“| Foto: Copyright kj-images.com

Eva Bitter „Perigueux ist mein roter Ferrari“| Foto: Copyright kj-images.com

„Wir haben großartigen Sport erlebt. Was für ein Herzschlagfinale, gerade wenn man auf die Zeiten der ersten beiden guckt.“ Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, war tief beeindruckt. Um vier Hundertstelsekunden hatte der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo die Nase im Preis des Hessischen Ministerpräsidenten vorn. Die sechsfache Deutsche Meisterin Eva Bitter folgte auf Platz zwei. 19 Reiter hatten sich für das Stechen in dieser internationalen 1,50-Meter-Springprüfung, die zugleich Qualifikation für die Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour war, qualifiziert. 19 von 52 Teilnehmern aus 13 Nationen! War der Parcours zu leicht? „Nein, das nicht“, erklärte Bitter, „aber vielleicht hätte man die Zeit noch etwas anziehen können.“ Der Vize-Präsident des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs (WRFC), Dr. Hanns-Dietrich Rahn betonte beeindruckt: „Das Niveau war einfach sehr hoch, die Spitze sehr breit.“

Der dreifache WM-Teilnehmer Lopez Lizarazo hat erst seit drei Monaten den elfjährigen holländischen Wallach Admara unter dem Sattel und erklärte: „Ich kenne ihn noch nicht gut, aber er ist kein kompliziertes Pferd. Ich möchte mit ihm auch morgen im Großen Preis antreten und ich möchte immer auch gewinnen. Admara ist ein wirklich schnelles Pferd.“ Wirklich schnell ist auch der zweitplatzierte Hannoveraner Hengst Perigueux von Eva Bitter. „Perigueux ist mein roter Ferrari“, lacht Bitter.

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Wiesbadener Rekordsiegerin weiter auf Erfolgskurs

Wiesbadener Rekordsiegerin weiter auf Erfolgskurs

Isabell Werth mit der elfjährigen Stute Weihegold | Foto: Copyright kj-images.com

Wiesbadener Rekordsiegerin weiter auf Erfolgskurs

Reitmeister Hubertus Schmidt mit seinem Trakehnerhengst Imperio | Foto: Copyright kj-images.com

„Der Ritt heute – das waren gefühlte 80 Prozent. Ich bin super happy, das Pferd ist in toller Verfassung.“ Mit 79,480 Prozent siegte Isabell Werth mit der elfjährigen Stute Weihegold in Wiesbadens Grand Prix der Special-Tour, dem Preis der Liselott und Klaus Rheinberger-Stiftung. „Weihegold präsentiert sich mit einer wunderbaren Leichtigkeit, Selbstverständlichkeit und Souveränität.“ Lachend fügt die Siegerin hinzu: „Wenn der Jockey dann noch bei dem Galoppwechsel zwischen den Pirouetten aufgepasst hätte, wäre uns da auch nicht der kleine Fehler unterlaufen.“

Die Plätze eins bis vier in dieser Fünf-Sterne-Dressurprüfung der World Dressage Masters gingen an Mitglieder des deutschen Championatskaders. Nach der Siegerin folgte Reitmeister Hubertus Schmidt mit seinem Trakehnerhengst Imperio und 75,220 Prozent. Anabel Balkenhol und Dablino wurden Dritte mit 75,120 Prozent, gefolgt von Fabienne Lütkemeier auf D’Agostino mit 74,18 Prozent. Am Pfingstmontag steht als Abschluss der Wiesbadener Dressurprüfungen der Global Dressage Analytics WDM Grand Prix Special auf dem Programm, der Preis der Schuler Fahrzeugbau GmbH und des Hofgutes Rosenau.

Elfmal hat Isabell Werth den Wiesbadener Special schon gewonnen. Aber nicht nur deshalb ist sie bekennender Wiesbaden-Fan: „Der Turnierplatz hier in Wiesbaden hat einen außerordentlichen Charme. So etwas kann man nicht erbauen, das ist gewachsene Tradition.“

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Schneller Sport mit Köpfchen im Lotto Hessen-Preis

Schneller Sport mit Köpfchen im Lotto Hessen-Preis

Pius Schwizer und Leonard de la Ferme gewinnen den Lotto Hessen-Preis | Foto: Copyright WRFC/Lafrentz

„Es ist wunderschön in Wiesbaden, viele Leute, viel Platz und ich mag diese große Rasenarena“, erklärte und lächelte ein entspanntes Siegerlächeln. „Und außerdem bin ich froh, dass ich hier bin. Bei uns in der Schweiz regnet es.“

Pius Schwizer sicherte sich den Lotto Hessen-Preis, eine internationale 1,50-Meter-Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit, im Sattel des zehnjährigen Landjuweel-Sohns Leonard de la Ferme. „Leonard ist ein sehr gutes Pferd, er hat eine Riesengaloppade, ist 1,82-Meter groß und hat unheimliches Vermögen.“

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Klimke zieht mit Jung gleich

Klimke zieht mit Jung gleich

Ingrid Klimke und Horseware Hale Bob – die Schlosspark-Sieger 2016 | Foto: Copyright kj-images.com

Viermal hat der Olympiasieger und Grand Slam-Gewinner Michael Jung die Vielseitigkeit im Biebricher Schlosspark dominiert, in diesem Jahr zieht die zweifache Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke mit ihm gleich. Sie siegte in der Vielseitigkeitsprüfung des 80. Internationalen Wiesbadener Pfingstturniers im Sattel von Horseware Hale Bob. Ihr Endergebnis: 32,50 Minuspunkte. Platz zwei ging an die Wiesbadener Vorjahressiegerin Julia Krajewski mit Chipmunk FRH (37,60 MP), Dritter wurde Andreas Ostholt mit Pennsylvania (42,10 MP).

„Das war die beste Dressur, die Bobby je gegangen ist“, schwärmte Klimke nach der ersten Teildisziplin. „Im Springen war er motiviert und kernig und heute im Gelände spritzig und rittig. Es hat riesigen Spaß gemacht.“ Der zwölfjährige Helikon xx-Sohn ist Klimkes große Hoffnung für die Olympischen Spiele in Rio im kommenden August. Schon 1999 hat Klimke ihren ersten Sieg in Wiesbaden gefeiert, damals noch im Sattel von Windfall. Es folgten goldene Schleifen mit Tabasco im Jahr 2012 und mit Escada ein Jahr darauf.

Krajewski war mit ihrem Siegpferd aus dem vergangenen  Jahr in die Landeshauptstadt gereist. Platz vier gab es für Samourai du Thot, sein jüngerer achtjähriger Stallnachbar Chipmunk aber lief dem ‚großen Nachbarn’ den Rang ab und wurde Zweiter.

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